Mats Hummels (r.) war lange Zeit die einzige Konstante in der Defensive von BVB-Trainer Marco Rose. Im Topspiel gegen den FC Bayern leistete er sich zwei Fehler.
Mats Hummels (r.) war lange Zeit die einzige Konstante in der Defensive von BVB-Trainer Marco Rose. Im Topspiel gegen den FC Bayern leistete er sich zwei Fehler.Bild: www.imago-images.de / Christopher Neundorf

In der Abwehr drückt der Schuh – BVB soll an diesen beiden Bundesliga-Stars dran sein

08.12.2021, 13:39

Bei der 2:3-Niederlage den FC Bayern am vergangenen Samstag zeigte sich bei Borussia Dortmund einmal mehr, was die aktuell größte Baustelle von Trainer Marco Rose ist: die Defensive. Will der BVB die aktuellen vier Punkte Rückstand auf den Rivalen aus München aufholen, muss er seine Anfälligkeit in der Abwehr in den Griff bekommen.

Um diese Baustelle spätestens im Sommer zu schließen, ist der BVB nach Informationen der "Sport Bild" auch bereit, Geld für neue Spieler in die Hand zu nehmen.

Denn vor allem in im Abwehrzentrum ist die Personallage dünn. Mit Mats Hummels (32) und Manuel Akanji (26) stehen Rose nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung, die konstant auf Top-Niveau performen. Dan-Axel Zagadou (22) hat zwar oft gezeigt, dass er ein gewisses Potenzial hat, ist aber zu oft verletzt. Im Sommer läuft außerdem sein Vertrag aus. Marin Pongracic (24) ist vom VfL Wolfsburg nur ausgeliehen und hat bisher noch nicht bewiesen, dass er mit Hummels und Akanji mithalten kann.

BVB schaut sich in Berlin und Freiburg um

Laut der "Sport Bild" beschäftigt sich der BVB deshalb mit Innenverteidiger Niklas Stark (26) von Hertha BSC. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus und es gilt als unwahrscheinlich, dass Stark in Berlin verlängern wird. Er kann nicht nur im Abwehrzentrum, sondern auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. 2019 debütierte er unter Löw in der Nationalmannschaft, absolvierte danach im Oktober 2020 aber nur noch eine weitere Partie.

Nicht nur Stark hat sich nach Informationen der "Sport Bild" in den BVB-Fokus gespielt. Auch Freiburgs Nico Schlotterbeck (22/Vertrag bis 2023) werde von den Dortmundern beobachtet. Schlotterbeck hingegen brachte sich vor kurzem selbst beim FC Bayern ins Gespräch, indem er erklärte, in der Bundesliga bleiben zu wollen und "das am liebsten beim besten Verein."

Den Verantwortlichen des FC Bayern und beim BVB dürfte die rasante Entwicklung des 22-Jährigen nicht verborgen geblieben sein. Er hat einen erheblichen Anteil daran, dass der SC Freiburg auf Platz 4 steht und mit nur 13 Gegentoren die beste Defensive der Liga stellt.

(nik)

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