Kein Platz für Rassismus: Die FIFA-Figuren von James Maddison, Tammy Abraham, Virgil van Dijk und Jesse Lingard (v.l.n.r.) tragen diese Botschaft auf der Brust.
Kein Platz für Rassismus: Die FIFA-Figuren von James Maddison, Tammy Abraham, Virgil van Dijk und Jesse Lingard (v.l.n.r.) tragen diese Botschaft auf der Brust.Bild: EA Sports

Neues Update für FIFA 20 – EA will ein Zeichen gegen Rassismus setzen

22.10.2019, 15:49

EA Sports will die Anti-Rassismus-Kampagne "No Room for Racism" der englischen Premier League unterstützen. In einem kommenden Update für das Spiel FIFA 20 soll es unter anderem entsprechende Trikots und Wappen für den Modus "FIFA Ultimate Team" (FUT) sowie Werbebanden geben.

Die Premier League schreibt dazu auf ihrer offiziellen Webseite: "Spieler von FIFA 20 werden die Kampagne bald auch im Spiel sehen können." EA Sports veröffentlichte indes auf seinem offiziellen FIFA-Twitterchannel schon ein Bild, wie die Antirassismus-Trikots aussehen werden, auch die Werbebanden mit dem Slogan der Aktion ist im Hintergrund zu erkennen.

Wann genau das Update erscheinen wird, mit dem die neuen FUT-Kits verfügbar sein werden, ist bisher nicht bekannt. Die Kampagne "No Room for Racism" läuft in der Premier League noch bis zum 27. Oktober.

Dass das Thema Rassismus im Fußball höchst aktuell ist, hat zuletzt das Länderspiel zwischen Bulgarien und England gezeigt. Aus dem Block der bulgarischen Fans waren rassistische Gesänge zu hören, die sich gegen schwarze Spieler der englischen Nationalmannschaft richteten, manche Zuschauer zeigten Hitlergrüße.

Hoffen wir mal, dass die Botschaft "No Room for Racism" bei den Millionen Spielern, die FUT laut EA hat, ankommt.

Mehr zu FIFA 20:

(as)

Themen
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Sorge um Red-Bull-Boss: Milliardär soll schwer erkrankt sein

Dietrich Mateschitz ist Unternehmer, Selfmade-Millionär, der mit Abstand reichste Österreicher und Vater des Energy-Drinks Red Bull. Er hat die Marke erst so groß gemacht wie sie heute ist. Und dennoch: Seine öffentlichen Auftritte waren und sind rar.

Zur Story