Noch ist Mick Schumacher alleine in der Formel 1. Bald möchte aber auch sein Cousin in der Königsklasse fahren
Noch ist Mick Schumacher alleine in der Formel 1. Bald möchte aber auch sein Cousin in der Königsklasse fahrenBild: www.imago-images.de / Eibner Pressefoto/Michael Memmle

Schumacher-Duell in der Formel 1 könnte bald bevorstehen

12.07.2021, 08:3312.07.2021, 09:07

Die Brüder Michael und Ralf Schumacher oder Wilson und Emerson Fittipaldi trugen wohl die bekanntesten Familien-Duelle aus, die es in der Formel 1 gab. Nun zeichnet sich ab, dass es in Zukunft weitere Familien-Zweikämpfe in der Königsklasse geben könnte – ausgerechnet Mick Schumacher könnte Konkurrenz von seinem Cousin bekommen.

"Ich würde sagen, auf einer Skala von 1 bis 10 wahrscheinlich 100! Der Traum ist immer da und wird immer da sein"
David Schumacher darüber, wie groß sein Traum ist, in der Formel 1 zu fahren

David Schumacher, der Sohn von Ralf (1997 – 2007 in der F1) und Neffe von Rekord-Weltmeister Michael, fährt aktuell noch in der Formel 3, gewann aber Anfang Juli sein erstes Rennen in Spielberg (Österreich). Danach erzählte der 19-Jährige im RTL-Interview, wie groß sein Traum von der Formel 1 ist: "Ich würde sagen, auf einer Skala von 1 bis 10 wahrscheinlich 100! Der Traum ist immer da und wird immer da sein. Und ich werde alles dafür geben, dass ich es schaffe. Und ich hoffe, dass es auch funktioniert."

Auch Mick mit 19 Jahren in der Formel 3

Wie realistisch der Traum ist, ist aktuell noch nicht abzusehen. Klar ist aber: Auch Mick fuhr mit 19 Jahren noch in der Formel 3 und feierte im gleichen Alter den ersten Sieg, schnappte sich sogar in dieser Saison die Meisterschaft der Formel 3. Das wird für David schwer. Er hat 102 Zähler Rückstand auf den Führenden Dennis Hauger.

David Schumacher bejubelt seinen Sieg in Österreich
David Schumacher bejubelt seinen Sieg in ÖsterreichBild: www.imago-images.de / Sebastian Rozendaal

Das Verhältnis zwischen den beiden jungen Schumachers scheint gut. David erzählt, dass Mick nach dem Sieg noch an der Strecke zu ihm kam und ihm gratulierte: "Mick kam zu mir. Nur leider als er gerade bei mir war, hat mein Teamchef ununterbrochen am Funk mit mir geredet, deswegen habe ich leider kein Wort verstanden, was Mick gesagt hat und danach musste er schon wieder los."

Hintergrund: Sowohl Formel 3 als auch die Formel 1 fuhr am ersten Juli Wochenende in Spielberg. Für beide Schumis gab es daher kurze Wege. Und vielleicht begegnen sie sich ja bald noch öfter – dann vielleicht auf der Strecke im Formel-1-Auto.

(stu)

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