Haas driver Mick Schumacher of Germany steers his car during the first free practice for the French Formula One Grand Prix at the Paul Ricard racetrack in Le Castellet, southern France, Friday, June 1 ...
Mick Schumacher belegte beim Grand Prix von Frankreich den 19. Platz Bild: ap / Francois Mori
Formel 1

Mick Schumacher enttäuscht – erneuter Zwischenfall mit Teamkollegen

21.06.2021, 07:15

Mick Schumacher erlebte kein einfaches Rennen am Sonntagnachmittag. Beim Großen Preis von Frankreich in Le Castellet belegte der 22-Jährige den 19. Platz.

Der Haas-Pilot startete nach einem überraschend guten Qualifying von Platz 15. Seine beste Startposition in seiner noch jungen Karriere. Doch eine Runde später flog er von der Strecke und beschädigte sein Auto und konnte nicht mehr weiterfahren.

Schumacher dazu im Interview: „Man kriegt einen Kuchen, aber darf ihn nicht essen. So fühlt sich das an. Das war das erste Q2 für das Team in so langer Zeit. Schon schade, dass ich es nicht fahren konnte.“

In Runde 5 kracht es schon wieder zwischen den Teamkollegen

Nach dem Start fiel Schumacher direkt auf Position 19 zurück. In der fünften Runde dann ein erneuter Zwischenfall zwischen den Haas-Piloten. Sein russischer Teamkollege Nikita Mazepin wollte Schumacher überholen und tat das mit einem harten Manöver. Der Deutsche musste in die Auslaufzone ausweichen und verlor seinen Platz und viel Zeit.

Am Ende landete er dennoch vor seinem Teamkollegen, aber abgeschlagen auf dem vorletzten Platz. Bislang konnte er in sechs von sieben Rennen vor seinem Teamkollegen Mazepin bleiben.

Nach dem Rennen merkte man Schumacher den Ärger über seinen Teamkollegen sichtlich an. "Die Aktion muss nicht sein. Da muss ich mit dem Team noch einmal darüber reden. Wenn es so sein soll, dann muss es so sein. Wir machen unser Ding und ich glaube, er macht seins", erklärte der Sohn von Michael Schumacher gegenüber Sky.

Nicht der erste Vorfall zwischen Schumacher und Mazepin

Bereits vor zwei Wochen gab es einen Beinahe-Crash zwischen den Haas Piloten. Mazepin wollte seine Position in der letzten Runde vom Großen Preis von Aserbaidschan gegen den heranfahrenden Schumacher verteidigen und zog bei über 300 km/h rüber und verursachte beinahe einen Crash. "Will er uns alle umbringen?", schimpfte Schumacher danach am Boxenfunk. Wenn es daneben gegangen wäre, hätte er "wohl die Bäume von oben gesehen", sagte der Deutsche: "So etwas wie in Baku sollte nicht mehr passieren."

Mazepin spielte den Vorfall herunter. Zwei Wochen später sagte Schumacher: "Er hat sich entschuldigt. Wir sind glaube ich okay." Jetzt ein erneuter Zwischenfall in Frankreich.

Das Rennen in Frankreich gewann Max Verstappen knapp vor Lewis Hamilton. Verstappen bleibt damit nach sieben Rennen Führender in der WM-Wertung.

(drob)

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