Fernando Alonso (links) und Mick Schumacher auf einer Pressekonferenz im September.
Fernando Alonso (links) und Mick Schumacher auf einer Pressekonferenz im September.
Bild: James Moy Photography/PA Images / James Moy

Nach Crash mit Mick Schumacher: Alonso erklärt Grund für sein ungestümes Manöver

12.10.2021, 16:50

Das Rennwochenende von Mick Schumacher beim Großen Preis der Türkei in Istanbul hätte eigentlich ein riesiges Erfolgserlebnis werden können.

Doch die Hoffnungen auf eine gute Platzierung konnte der
22-Jährige bereits nach eineinhalb Runden wieder aufgeben, denn in seinem Haas-Auto drehte er sich und fiel im Feld weit zurück.

Auf der verregneten Strecke lag es jedoch nicht an einem Fahrfehler oder der ungestümen Fahrweise seines Teamkollegen Nikita Mazepin, der ihn in einen Crash verwickelte, sondern ausgerechnet Ex-Weltmeister Fernando Alonso berührte Schumacher unglücklich.

Dabei lief es die Tage zuvor für Mick enorm gut. "Wir hatten gute Trainings, auch das Qualifying war super", sagte er nach dem Rennen. Schließlich schaffte er es zum zweiten Mal in seiner Karriere in die zweite Qualifying-Runde und landete auf Startplatz 14.

"Es gibt also vieles, was wir mitnehmen können. Leider hat es heute nicht gereicht, um vorne mitzufahren, aber es war trotzdem genug, um Erfahrung zu sammeln", fügte er hinzu.

Alonso entschuldigt sich persönlich bei Mick Schumacher

Erfahrung hat Fernando Alonso in 323-Formel-1-Rennen eigentlich genug gesammelt und dennoch unterlief ausgerechnet ihm ein ungestümer Fehler, der Mick das Rennen zerstörte.

Doch Schumacher wollte mit dem zweifachen Weltmeister nicht allzu hart ins Gericht gehen und hatte für das Manöver sogar gewisses Verständnis. "Diese Dinge passieren. Vor allem in solchen Streckenabschnitten, in denen du eine lange Kurve vor dir hast und dich dann für Kurve vier vorbereitest."

Anders als beispielsweise Schumacher-Teamkollege Mazepin, der nach diversen Vorfällen und Zusammenstößen mit Mick oft eine Ausrede hatte, zeigte sich der Spanier direkt nach dem Rennen reumütig. Er entschuldigte sich im Fahrerlager sogar noch persönlich bei Mick und umarmte ihn.

Und verwies dabei auch auf die schlechten Sichtverhältnisse aufgrund des Regens. "In den ersten Runden hat man im Pulk recht wenig gesehen. Ich verstehe, dass er mich nicht gesehen hat. Wir haben uns berührt und leider hat er sich dann gedreht. Das tut mir leid."

"Ich habe eine Strafe dafür bekommen und die geht auch in Ordnung", sagte der 40-Jährige. Alonso bekam eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe und landete am Ende auch nur auf Rang 16.

Der Spanier räumte selbst ein, dass es nicht der beste Ort war, um ein Überholmanöver zu starten. "Ich habe eine Lücke gesehen und dachte, dass ich sie nutzen könnte. Es war ein spätes Manöver von mir, wir haben uns berührt und er hat sich leider gedreht."

Und so landete Mick wie schon bei so vielen Rennen in der Saison am Ende wieder nur auf Platz 19 – aber immerhin vor Teamkollege Nikita Mazepin.

(lgr)

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