Sebastian Vettel sammelt Müll von den Tribünen nach dem Rennen in Silverstone.
Sebastian Vettel sammelt Müll von den Tribünen nach dem Rennen in Silverstone.
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Analyse

Bis 2030 will die Formel 1 klimaneutral sein: So nachhaltig ist die Rennserie wirklich – Experte fordert: "Erwarte, dass es ökologischer wird"

09.10.2021, 12:2111.10.2021, 14:46

Dröhnende Motoren, der Geruch von Benzin und jede Menge schnelle Autos. Selbst im Jahr 2021 wird die Formel 1 mit diesen Attributen verbunden. Aber, gerade weil die Sensibilisierung der Gesellschaft für Nachhaltigkeit steigt, gerät die Rennserie auch immer wieder in die Kritik.

Heruntergebrochen ist die Kritik oft: 20 Autos fahren im Kreis, schleudern Abgase in die Atmosphäre und fahren ihre Rennen über den gesamten Globus verteilt. Henning Wilts, Klimaexperte vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie, sagte 2019 im Deutschlandfunk über die Königsklasse des Rennsports: "Am Ende ist es ein riesiger Wanderzirkus, der Automobil und Kreisfahren unterstützt."

Formel 1 will bis 2030 klimaneutral sein

Die Formel 1 selbst verteidigt sich, veröffentlichte 2019 eine Strategie um bis 2030 klimaneutral und dadurch nachhaltiger zu sein. Deshalb stellen sich die Fragen:

Wie klimaschädlich ist die Formel 1? Was macht sie, um die CO2-Bilanz zu verbessern? Wo könnte die Rennserie deshalb noch nachlegen? Watson hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht und mit verschiedensten Akteuren gesprochen.

Mit schnell aneinander geschnittenen Sequenzen in einem Hochglanz-Video kündigte die Formel 1 am 12. November 2019 an, dass ab 2025 jedes Rennen nachhaltig sein und ab 2030 der gesamte Formel-1-Zirkus CO2-neutral sein soll. Ambitionierte Ziele für eine Sportart, die in der Saison 2019 nach eigenen Angaben 256.551 Tonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen hat.

Die Emissionen der Rennautos an allen Wochenenden, Trainings- und Testtagen betragen 0,7 Prozent, also "lediglich" 1795,8 Tonnen CO2, im Jahr. Was verursacht dann die großen Emissionen? Ein Blick in die "Nachhaltigkeits Strategie" von 2019 verrät: Es sind die Logistik (45 Prozent) und die Reisen der Angestellten (27,7 Prozent) der Formel 1 und aller Teams. Was macht die Formel 1, um diesen Anteil, der über 70 Prozent beträgt, zu reduzieren?

"Während der Corona-Krise haben viele Mitarbeiter unserer TV-Übertragung im technischen Zentrum in Kent gearbeitet. Das machen wir auch weiter so, dadurch konnten wir die Flüge verringern"
Liam Parker, Sprecher der Formel 1

Die Rennserie hat während der Corona-Krise einige Dinge geändert. Beispielsweise wird nun ein Großteil der Rennübertragungen am Wochenende aus England übernommen. In Kent gibt es ein "Remote Technical Centre". Von dort können nun die Rennen aus aller Welt übertragen werden. Liam Parker, Sprecher der Formel 1, erklärt gegenüber watson: "Während der Corona-Krise haben viele Mitarbeiter unserer TV-Übertragung im technischen Zentrum in Kent gearbeitet. Das machen wir auch weiter so, dadurch konnten wir die Flüge zu den Strecken verringern."

Ähnlich hat es auch das Mercedes-Team gemacht. Sprecher Bradley Lord berichtet watson, dass das Team mittlerweile 3000 Kilogramm CO2 aus der Luftfracht entnehmen konnte und diese Materialien per Schiff verfrachtet. "Es ist gleichzeitig nachhaltiger und kosteneffizienter", erklärt Lord. Der Anteil der Seefracht konnte dadurch immerhin verdoppelt werden, liegt aber noch immer nur bei zwei Prozent.

Rennkalender soll umstrukturiert werden

"Aber zeitkritische Komponenten, die mit dem Auto zusammenhängen, werden nach wie vor per Luft geschickt", erzählt Lord weiter. Womit das nächste Problem offensichtlich wird: Die vielen Transportwege, die auch per Luft überbrückt werden müssen. Der einfachste Weg wäre wohl, den Rennkalender wieder abzuspecken. Vor 20 Jahren waren es nur 17 Rennen, in diesem Jahr werden es 22 gewesen sein. Eine Reduzierung der Rennanzahl scheint aber nicht realistisch.

Andreas Richter ist seit 42 Jahren in und um den Formel-1-Zirkus tätig. Zusätzlich begleitet der 60-Jährige die Formel E seit Beginn der Rennserie 2014 intensiv mit und war von 1997 bis 1998 Mediensprecher und Marketing-Berater im Management-Team von Heinz-Harald Frentzen, der 1997 Vize-Weltmeister wurde.

Richter sagt zur Reduzierung des Rennkalenders: "Das könnte man so banal sagen, wird sich aber nicht durchführen lassen. In der Formel E wurde der Rennkalender so ausgerichtet, dass man nicht im Zickzackkurs um die Welt reisen muss. Vielleicht sollte die Formel 1 so einen Weg gehen, um Reisekilometer zu sparen. Aber dass die Saison halbiert wird, kann ich mir nicht vorstellen. Trotzdem erwarte ich von der Formel 1, dass sie ökologischer wird."

Formel-1-Experte Andreas Richter
Formel-1-Experte Andreas Richter
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Ähnlich sehen es auch Lord und Parker. Denn beiden ist klar, dass die Formel 1 nicht nur eine Sportart ist, sondern eben auch ein Geschäftsmodell. Parker ergänzt: "Die Teams hängen von Geldern ab und wir müssen Rennen fahren, um zu existieren."

Eine andere Lösung hat Richter bereits angesprochen: Die Optimierung des Rennkalenders. Auch Parker von der Formel 1 und Lord von Mercedes sehen dort Verbesserungspotenzial. Aktuell lösen einige Reihenfolgen der Rennen Fragen aus. Beispielsweise wird zwischen den Rennen in Monaco und Le Castellet in Frankreich noch in Baku (Aserbaidschan) gefahren. Oder: Nach dem Türkei-Rennen folgt ein Abstecher nach Amerika, wo in den USA, Mexiko und Brasilien gefahren wird, ehe es wieder zurückgeht und in Katar (springt für Australien ein), Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten der Saison-Schlussspurt ansteht.

Die Krux: Durch vertragliche Regelungen mit den einzelnen Betreibern der Rennstrecken sind viele Zeitpunkte für Renn-Wochenenden bereits fix. Parker erklärt: "Zum Beispiel ist Abu Dhabi als Saisonfinale gesetzt, dann hast du natürlich auch noch das Wetter. Du kannst in Europa einfach nicht im November fahren." Hinzu kämen unterschiedlich lange Vertragslaufzeiten, die man nun langsam aneinander angleichen müsse, um frei in der Gestaltung des Rennkalenders zu sein.

Trotz Reisen, weniger CO2-Ausstoß als Fußball-WM

Doch obwohl die Formel 1 für über 20 Rennen in der Welt herumreist, sagt Parker: "Im Vergleich zu anderen Sport-Events wie Olympia oder Fußball Weltmeisterschaften ist unser CO2-Fußabdruck einer ganzen Saison viel geringer. Bei den genannten Events reisen Fans aus aller Welt in ein Land oder in eine Stadt. In der Formel 1 kommen wir zu den Fans."

Vergleicht man die Zahl der Formel-1-Saison 2019 (256.551 Tonnen CO2) mit denen der Weltmeisterschaft 2018 hat Parker recht. Laut dem Schweizer Unternehmen "Carbon Connect" wurden aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland rund 2,1 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt. Darin sind An- und Abreisen der Mannschaften, aber auch der Fans einbezogen. Ebenso die Energie, die in den Stadien und Unterkünften aufgebracht wurden. Eine WM setzt also fast achtmal so viel CO2 frei, wie eine gesamte Formel-1-Saison. Allerdings: In den Statistiken der Formel 1 ist die Anreise der Fans nicht erfasst. Und eine Fußball-WM wird aktuell auch noch nur alle vier Jahre ausgetragen.

"Die Formel 1 lässt viel zu viele Reifen pro Wochenende zu. Bei 20 Fahrern sind es 1600 Reifen, die zu jedem Rennort transportiert werden müssen"
Formel-1-Experte Andreas Richter

Trotz allem sind die CO2-Emissionen auch bei der Formel 1 hoch. Dem ist sich die Rennserie auch bewusst. Da besonders der Transport eine große Rolle einnimmt, schlägt Experte Richter vor: "Die Formel 1 lässt viel zu viele Reifen pro Wochenende zu. Bei 20 Fahrern sind es 1600 Reifen, die zu jedem Rennort transportiert werden müssen. In der Formel E sind es deutlich weniger."

Die nackten Zahlen unterstützen Richters These. Während in der Formel 1 ein Fahrer insgesamt 20 Reifensätze (13-mal Trockenreifen, viermal Intermediates und dreimal Regenreifen) à vier Reifen zur Verfügung hat, darf ein Formel-E-Pilot lediglich sechs Allwetter-Reifen pro Renntag nutzen. Bei einem Wochenende mit zwei Rennen sind es nur acht.

Bei den Reifen in der Formel 1 kann mit einem Gewicht von rund 10 Kilogramm gerechnet werden. Heißt: Allein für den Reifenverbrauch eines Formel-1-Fahrers pro Rennwochenende werden rund 800 Kilo Reifen transportiert und damit mehr, als ein Pilot in der Formel E über die gesamte Saison nutzt (620 Kilogramm). Pro Formel-1-Rennwochenende sind es rund 16 Tonnen Reifen, pro Saison rund 350 Tonnen. Könnte hier die Formel 1 auf bessere, langlebigere Reifen setzen, um an Masse einzusparen, die durch die Welt transportiert werden muss?

Parker, der Sprecher der Formel 1, sagt: "Ich weiß nicht, was zukünftige Renn-Regelungen bringen werden, aber bei diesen Geschwindigkeiten und Kräften, die auf die Autos einwirken, ist es auch eine Frage der Fahrersicherheit."

Er führt aus, dass die Kräfte in der Formel 1 auf die Autos viel größer seien, da die Fahrer teilweise mit über 200 Stundenkilometern in die Kurven abbiegen. Daher baue die Qualität der Reifen schnell ab und man müsse sie häufiger wechseln. "Die Formel E hingegen fährt meistens auf Straßen-Kursen, da sind die Kurven anders und daher auch die Kräfte geringer."

Ein Reifenlager beim Formel-1-Rennen in Singapur von 2012.
Ein Reifenlager beim Formel-1-Rennen in Singapur von 2012.
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Aber Parker zeigt zumindest die Perspektive auf, dass sich auch bei den Reifen etwas im Sinne der Nachhaltigkeit tut: "Pirelli arbeitet daran, die Reifen zu recyclen, um sie noch einmal zu benutzen. Dadurch wären die Reifen keine Einmal-Produkte."

Formel 1 als Innovationsbeschleuniger für nachhaltigen Kraftstoff

Um trotzdem auch die Emissionen beim Transport zu verringern, ist die Formel 1 dabei, einen nachhaltigen Kraftstoff für die Autos zu entwickeln – er soll ab 2025 eingesetzt werden. Dadurch würden die Emissionen während eines Rennwochenendes wegfallen, auch wenn diese "nur" 0,7 Prozent des Kohlenstoffdioxids einer Formel-1-Saison betragen.

Mercedes Sprecher Lord sieht weitere positive Aspekte, die der Kraftstoff haben könnte: "Gerade der Kraftstoff wird im Alltag für alle existierenden Autos und die Verbrennungsmotoren der Zukunft interessant. Es gibt noch viele aktuelle und ältere Autos, die von einem 'drop-in fuel' profitieren können, aber auch der Transport-Sektor in der Luft und auf dem Meer. Da kann die Formel 1 möglicherweise eine beschleunigende Rolle spielen." Die CO2-Bilanz von Flugzeugen könnte dadurch möglicherweise auch langfristig verbessert werden.

Drop-in fuel
Um alternative Kraftstoffe in Fahrzeugen jeglicher Art nutzen zu können, sind oft technische Anpassungen an den Verbrennungsmotoren vorzunehmen. Sogenannte "Drop-in fuels" sind Kraftstoffe, die den herkömmlichen aus Erdöl sehr ähneln. Deswegen müssen an den Motoren keine Anpassungen vorgenommen werden.

Der "Verband der Automobilindustrie" (VDA) ging 2020 von rund 1,2 Milliarden Pkws weltweit aus. Gleichzeitig rechnete er 2021 von rund zehn Millionen Elektroautos. Der nachhaltige Sprit hätte für den Großteil der existierenden Autos, die noch jahrelang fahren werden, auch eine Auswirkung, meint Lord. Auch Sebastian Vettel, aktueller Aston-Martin-Pilot und vierfacher Weltmeister traut der Formel 1 eine Vorreiter-Rolle beim nachhaltigen Kraftstoff zu.

Im Interview mit dem "Spiegel" sagte er im Juni 2021: "Eine große Chance könnte die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe sein." Und fügte an: "Es gibt auf der Welt rund eine Milliarde Pkw, die Diesel oder Benzin verbrennen. Die wird man nicht von heute auf morgen ersetzen können. Es wäre also erstrebenswert, einen Weg zu finden, der den Betrieb dieser Autos ermöglicht, ohne dass sie die Umwelt schädigen."

Neben dem nachhaltigen Kraftstoff könnten auch andere Komponenten aus der Formel 1 in den Alltag der Automobil-Industrie übertragen werden. Mercedes-Sprecher Lord erklärt: "Wir sind mit fortschrittlichen Hybrid-Motoren seit 2014 unterwegs und haben einen aktiven Technologietransfer in Hybrid- und Elektroautos. Die Ingenieure in Brixworth (England, Anm. d. Red.) arbeiten beispielsweise jetzt schon an der Entwicklung vom neuen Vision EQXX."

Laut Mercedes soll der Vision EQXX das effizienteste E-Auto der Welt sein.

Von diesem Wissenstransfer aus der Formel 1 profitiere auch die Straßen-Flotte von Mercedes. Dabei spiele auch die Effizienz der Boliden eine große Rolle. Zwar ist das absolute Verhältnis von Litern pro Kilometern bei Formel-1-Autos viel höher als bei Straßenautos, aber dafür produzieren diese Autos auch 1000 PS. Um diese Leistung zu relativieren, betrachten die Formel-1-Insider den Wirkungsgrad der Motoren.

Formel-1-Autos effizienter als Serienautos

Was es mit dem Wirkungsgrad auf sich hat, erklärt Lord so: "Er beschreibt, wie viel der potenziellen Energie im Kraftstoff auch tatsächlich freigesetzt wird, also wie effizient ein Motor arbeitet. Bei einem Formel-1-Auto erreichen wir eine Konvertierungsrate von 50 Prozent aus der chemischen Energie in Power. Ein sehr gutes Serienauto liegt da gerade mal bei 30 Prozent."

Auch Richter erkennt diese Leistung an, sagt: "Die Verbrennungsmotoren sind auf so einem effizienten Niveau, dass sich selbst umweltschutzengagierte Menschen bei genauer Betrachtung nicht beschweren können."

Kritik gibt es allerdings aus der Formel 1 durch Sebastian Vettel. Er ist der Auffassung, dass die Rennserie zumindest aktuell ihre Vorreiterrolle als Entwicklungslabor für die Produktion von Serienautos verloren hat. Ebenfalls im "Spiegel"-Interview prangert er an: "Die Lektion, die die Autohersteller zuletzt in der Formel 1 gelernt haben, kommt dem normalen Kunden aber nur sehr begrenzt zugute – weil die Technik im Serienbau kaum Anwendung findet."

"Die Anforderungen bei einem Rennen sind ganz andere als im normalen Verkehr"
Formel-1-Pilot Sebastian Vettel über das Problem, Technik aus einem Formel-1-Auto in ein Serienauto einzubauen

Auf die Nachfrage, warum das der Fall sei, antwortet er: "Weil die Anforderungen bei einem Rennen ganz andere sind als im normalen Verkehr." Zudem sei das Antriebspaket viel zu komplex und teuer, um es in den Serienbau zu übernehmen.

Aber nicht nur die Rennserie selbst oder die Teams können zu einer nachhaltigeren Formel 1 beitragen. Auch die Streckenbetreiber, Fans und Fahrer können eine wichtige Rolle einnehmen. Alleine die Events sind für 7,3 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Richter fordert: "Es geht auch um die Materialien und das Essen und Trinken auf den Zuschauerplätzen."

Nachhaltigkeit an der Rennstrecke

Dieses Bewusstsein sieht Formel-1-Sprecher Parker gegeben. Um Plastik zu vermeiden, erlauben einige Rennstreckenbetreiber den Zuschauern nun auffüllbare Wasserflaschen an die Strecke zu nehmen. Er sagt: "Die Rennveranstalter machen es den Menschen einfach, die Entscheidungen zu treffen, mit den Wasserflaschen-, den Fahrrad- oder Park'n'Ride-Angeboten." Laut seiner Aussage seien beispielsweise 75 Prozent der Fans zum Rennen ins niederländische Zandvoort mit dem Fahrrad gekommen. Dadurch seien Staus und weitere unnötige Abgase verhindert worden. Außerdem arbeite die Strecke in Bahrain daran, die gesamte Energie des Rennwochenendes durch Solar-Energie zu gewinnen.

Und was machen die Rennfahrer für eine nachhaltigere Formel 1? Sebastian Vettel lenkt beispielsweise die Aufmerksamkeit gezielt auf dieses Thema. Seinen privaten Sportwagen-Fuhrpark hat er verkauft und durch E-Autos ersetzt, beim Silverstone-Rennen machte er auf unnötigen Müll aufmerksam und sammelte nach dem Rennen die Müll-Reste auf einer der Zuschauer-Tribünen. Auch Weltmeister Lewis Hamilton macht auf seinen Social-Media-Kanälen immer wieder auf Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit aufmerksam.

Formel-1-Sprecher Parker sagt dazu: "Die Fahrer sind das Gesicht der Formel 1. Fans verfolgen den Sport nicht wegen des Autos oder des Teams, sondern wegen der Fahrer. Wenn sich Fahrer aktiv für ein Bewusstsein für den Klimawandel, für Recycling oder gegen Rassismus einsetzen, dann ist das großartig."

Richter hingegen glaubt: "Es ist so, dass Fahrer heutzutage nicht mehr sagen dürfen, was sie gerne sagen würden. Das ist leider so." Gleichzeitig sieht er den Einsatz von Vettel und Hamilton als "Vorbild in Sachen Klima- und Umweltschutz." Und genau da macht die Formel 1 zumindest nach Aussagen von Vettel noch "zu wenig".

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