Mick Schumacher und sein Haas-Teamchef Günther Steiner.
Mick Schumacher und sein Haas-Teamchef Günther Steiner.Bild: www.imago-images.de / Andy Hone

Haas-Chef spricht über Mick Schumachers Zukunft bei der Formel 1 – "nicht mit Sicherheit"

23.11.2021, 09:21

Aktuell hat Mick Schumacher gerade einmal 20 Rennen in der Formel 1 hinter sich gebracht und fährt noch in seiner ersten Saison. Dennoch wird er besonders von seinem Teamchef Günther Steiner mit Lob überschüttet.

Im Gespräch mit Sport1 wurde der Team-Boss darauf angesprochen, ob er Schumacher eines Tages den Kampf um den WM-Titel zutraut. Die klare Antwort: "Mick hat die Anlagen, auch wenn man jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen kann, dass er Weltmeister wird." Dann fügt er hinzu: "Ich glaube aber an ihn. Er hat auch den Trieb dazu, er will Weltmeister werden, und das ist auch wichtig."

Lob für Micks Entwicklung

Um in den WM-Kampf eingreifen zu können, müsse man laut Steiner "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" sein: "Allerdings: Umso besser man ist, desto größer die Chance, die richtigen Entscheidungen zu treffen und auch von den richtigen Teams mit dem besten Auto engagiert zu werden."

"Er kann damit happy sein, was er gelernt hat."
Haas-Teamchef Günther Steiner über die erste Formel-1-Saison von Mick Schumacher

Dafür sieht Steiner seinen Fahrer gut gerüstet. In der aktuellen Saison habe Schumacher bereits "eine sehr gute Entwicklung durchgemacht, er kann damit happy sein, was er gelernt hat."

Das zeigte er auch Sonntag beim Rennen in Katar. Von Platz 19 arbeitete er sich vor und duellierte sich lange mit Alfa-Romeo-Pilot Antonio Giovinazzi. Erst in der 40. Runde kam der Italiener an Schumacher vorbei. Am Ende landete der 22-Jährige nur 1,5 Sekunden hinter Giovinazzi im Ziel.

Schumacher klar besser als Teamkollege

Schumacher fasst zusammen: "Es war ein hartes Rennen, aber es hat Spaß gemacht. Ich denke, das war das erste Mal, dass wir das gesamte Rennen pushen konnten und wir sind gegen Ende des Rennens sogar schneller geworden." Seinen Teamkollegen Nikita Mazepin ließ Schumacher abermals hinter sich. In 15 der 20 Rennen kam Schumacher vor dem Russen ins Ziel. Eine eindeutige Statistik.

Ganz so eindeutig ist es an der WM-Spitze nicht. Zwar konnte Lewis Hamilton in Katar einen souveränen Start-Ziel-Sieg einfahren, in der Gesamtwertung liegt er allerdings noch knapp acht Punkte hinter Konkurrent Max Verstappen.

"Ich fühle mich gut, es wird bis zum Ende ein harter Kampf."
Red-Bull-Pilot Max Verstappen über den WM-Kampf mit Lewis Hamilton

Der siebenfache Weltmeister fasst zusammen: "Ich bin allein vorne weggefahren. Wir haben diese Punkte gebraucht, es war ein super Job vom Team. Das Auto war super und die Boxenstopps liefen glatt. Ich kann es kaum erwarten, mir die Wiederholung vom Rennen anzuschauen, um zu sehen, was hinter mir passiert ist."

Nicht ganz so euphorisch war Verstappen, der 25 Sekunden hinter Hamilton ins Ziel kam: "Am Ende auf dem zweiten Platz zu landen mit der schnellsten Rennrunde ist ein gutes Resultat." Dann fügt er an: "Ich fühle mich gut, es wird bis zum Ende ein harter Kampf."

Bis zum Ende sind es noch insgesamt zwei Rennen. Am 5. Dezember fährt die Formel 1 in Saudi-Arabien. Eine Woche später geht es dann für das große Finale nach Abu Dhabi.

(stu/mit Material von dpa)

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