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Formel 1: Hamilton-Abschied – Mick enthüllt Gespräche mit Toto Wolff

ARCHIV - 23.02.2023, Bahrain, Sakhir: Motorsport: Formel-1-Testfahrten in Bahrain. Testfahrer Mick Schumacher aus Deutschland vom Team Mercedes in der Box. In der kommenden Saison fährt er für Alpine  ...
Mick Schumacher war in der vergangenen Saison Ersatzfahrer für Mercedes. Neben dem Job fährt er nun in der WEC für Alpine.Bild: dpa / Hasan Bratic
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Formel 1: Nach Hamilton-Abschied – Mick Schumacher enthüllt Gespräche mit Toto Wolff

09.02.2024, 07:51
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Anfang Februar ließ Lewis Hamilton die Katze aus dem Sack: Nach dann elf Jahren bei Mercedes wird der Brite nach der kommenden Saison zu Ferrari wechseln. Beim Traditions-Rennstall aus Italien unterschrieb er einen "mehrjährigen" Vertrag, soll laut "formua1.uno" rund 100 Millionen Euro pro Saison verdienen.

Mit seinem Wechsel hat Hamilton das große Formel-1-Karussell rund um die Cockpits gestartet. Denn zur Saison 2025 laufen insgesamt 14 Verträge der aktuellen Piloten aus. Der Noch-Ferrari-Pilot Carlos Sainz sucht deshalb aufgrund des Hamilton-Wechsels bereits ein neues Team, sagte zuletzt im Interview mit der "Gazzetta dello Sport", dass er wisse, "dass es gute Dinge in meiner Zukunft geben wird".

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Sainz ist aber nicht der einzige Fahrer, der definitiv weiß, dass er sich für 2025 um ein neues Cockpit bemühen muss. In Deutschland ist besonders die Zukunft von Mick Schumacher im Fokus. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael fuhr 2021 und 2022 für Haas in der Motorsport-Königsklasse.

Formel 1: Mick Schumacher enthüllt Gespräch mit Mercedes-Boss Toto Wolff

Nachdem er im letzten Jahr lediglich als Ersatzfahrer für Mercedes arbeitete, fährt er zusätzlich in diesem Jahr noch für Alpine in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Das passende Hypercar hat Alpine im britischen Enstone zusammen mit dem neuen Formel-1-Auto präsentiert.

In diesem Rahmen gab Mick Schumacher dem Kölner TV-Sender RTL ein Interview und sprach unter anderem über die Herausforderung im Hypercar. Auf die Frage zu großen Unterschieden zum Formel-1-Auto zählte der 24-Jährige auf: "Gewicht, Leistung und Downforce. Das sind alles Punkte, die das Fahrgefühl beeinträchtigen und verändern. Im Endeffekt finde ich diese Challenge, das Auto 24 Stunden über eine Strecke zu fahren, das Schöne an dem Rennen in Le Mans."

15.09.2023, Singapur: Motorsport: Formel-1-Weltmeisterschaft, Grand Prix von Singapur,1. Freies Training: Toto Wolff (l), Teamchef von Mercedes, trifft gemeinsam mit Mick Schumacher aus Deutschland, E ...
Toto Wolff (l.) und Mick Schumacher arbeiten seit einem Jahr bereits als Teamchef und Testfahrer zusammen.Bild: AP / Vincent Thian

Le Mans wird einer der großen Saison-Höhepunkte für Schumacher sein. Gleichzeitig weiß er, dass die WEC für ihn das Ticket zurück in die Formel 1 sein kann. "Jetzt ist es für mich schön, das Rad-an-Rad-Gefühl zu haben und versuchen, die letzten Zehntel und Tausendstel rauszuholen durch akribische Arbeit", erklärt Schumacher und will sich durch gute Ergebnisse empfehlen.

Von RTL-Reporter Felix Görner wird Schumacher auch gefragt, ob er an eine Chance für 2025 in der Formel 1 glaubt. Schumachers klare Antwort: "Die Chance ist da. Wie groß sie ist, wissen wir noch nicht." Auch, ob er sich selbst ins Mercedes-Cockpit setzen würde, beantwortet er eindeutig: "Die Antwort ist: ja. Aber im Endeffekt ist es eine Position, die sehr viel Druck mit sich bringt, der ich aber von meinem Gefühl gewachsen bin. Am Ende ist es aber nicht meine Entscheidung." Als Zusatz zu dieser Antwort, hätte er auch sagen können, dass es Mercedes-Chef Toto Wolff ist, der diese fällen muss.

Und zu Wolff hatte er nach dem angekündigten Abschied von Hamilton bereits Kontakt. "Wir hatten kurz Kontakt", lässt Schumacher zunächst nur kurz wissen. Danach fügt er aber noch an: "Aber natürlich werden wir noch in den nächsten Tagen mehr quatschen können." Ob dabei ein Vertrag für Schumacher herauskommt, ist offen. Allerdings könnte er gemeinsam mit George Russell, der 25 Jahre alt ist, ein junges Mercedes-Team bilden.

Geht es nach Onkel Ralf Schumacher wäre das eine wahrscheinliche Option: "Ich glaube, die Chancen für Mick stehen gut und ich denke, dass er die Chance verdient hätte. Er wäre neben Russell ein Mann, den man für die Zukunft aufbauen kann."​

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