Ist der FC Bayern zu groß für Niko Kovac? 4 Gründe dafür – und 4 dagegen

Jetzt ist es amtlich: Niko Kovac wird ab der nächsten Saison das Erbe von Triple-Trainer Jupp Heynckes beim FC Bayern antreten.

Das bestätigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic heute Mittag.

Zuvor berichteten "Bild", "Kicker" und "Sport Bild" übereinstimmend von dem Transfer. Der Kroate macht demnach von einer Ausstiegsklausel Gebrauch, die er sich offenbar bei seinem Amtsantritt bei Eintracht Frankfurt (März 2016) in seinen Vertrag schreiben ließ.

So reagierten die Fans:

Kann Kovac Bayern?

Die Klausel soll besagen, dass der 46-Jährige den Verein bei einer Offerte des deutschen Rekordmeisters verlassen könne – dies ist jetzt der Fall. Die Bayern zahlen Frankfurt den Berichten zufolge eine festgeschriebene Ablösesumme von 2,2 Millionen Euro.

Aber die wichtigste Frage, die sich bei diesem Transfercoup stellt, ist: Kann Kovac auch Bayern?

Das spricht für Kovac:

Bild

Die Brüder Robert und Niko spielten beide für den FC Bayern. Robert soll wieder Co-Trainer werden. Bild: imago

Das spricht gegen Kovac:

Fazit:

Niko Kovac ist das Amt des Cheftrainers beim FC Bayern München durchaus zuzutrauen.

Er genießt das absolute Vertrauen der Bosse Hoeneß und Rummenigge, die bei Thomas Tuchel noch uneinig waren. Er spricht die Sprache der Spieler, hat eine exzellente Außendarstellung und bringt viel Selbstvertrauen mit.

Ob er Erfolg haben wird, hängt davon ab, wie schnell er sich an den Umgang mit Stars und die internationale Doppelbelastung anpasst.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei t-online.

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