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Nico Schlotterbeck kann sich vorstellen, in Freiburg zu bleiben.Bild: Getty Images Europe / Alex Grimm

Geheimtreffen mit Schlotterbeck – Dortmunder machen bei DFB-Star ernst

05.04.2022, 15:02

Nico Schlotterbeck ist einer der Top-Spieler des SC Freiburg, doch im kommenden Sommer läuft sein Vertrag aus. Seit einiger Zeit wird über einen möglichen Wechsel nach Dortmund spekuliert und wie "Sky" berichtet, soll es sogar schon zu einem Geheimtreffen zwischen dem Innenverteidiger und den BVB-Bossen gekommen sein.

Die vergangene Länderspielpause soll Schlotterbeck genutzt haben, um nach Dortmund zu reisen und erste Gespräche über seine mögliche Zukunft beim BVB zu führen.

Besonders bei der 1:4-Niederlage gegen RB Leipzig am vergangenen Samstagabend offenbarte die Dortmunder Defensive wieder einige Schwächen. Mit 42 Gegentoren nach 28 Spielen hat der BVB die schwächste Abwehr der Top-Fünf-Teams in der Bundesliga.

Diese Anfälligkeit soll Schlotterbeck gemeinsam mit Verteidiger Niklas Süle, der im Sommer vom FC Bayern kommt, beheben. Mit 15 Balleroberungen pro Spiel könnte Schlotterbeck Dortmunds Verteidigung sogar auf ein neues Level heben.

Diskussionen über Ablösesumme

Das Problem ist bisher die Ablösesumme. Während sein Marktwert laut Transfermarkt.de aktuell auf 28 Millionen Euro geschätzt wird, soll auch Freiburg mindestens 25 Millionen Euro fordern.

Dortmund hingegen soll um jeden Preis eine Ablösesumme von unter 20 Millionen Euro anstreben, wodurch die Verhandlungen noch einige Zeit dauern könnten.

Gemischte Gefühle im Breisgau

Nach der Niederlage gegen Bayern am vergangenen Samstag äußerte sich auch Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach gegenüber "Sky" zu dem Verbleib von Schlotterbeck. Für ihn sei es unwahrscheinlich, dass der Innenverteidiger im kommenden Jahr noch für den Verein spiele.

"Ich sehe die Möglichkeiten, dass Nico hier bleibt, als relativ gering. Ich darf mich jetzt ja nicht im Bereich der Träume bewegen."

Der torgefährliche Defensivspieler will aber auch einen Verbleib nicht ausschließen. Für ihn gäbe es die Möglichkeit, in Freiburg zu bleiben, "auf jeden Fall", da er sich dort "pudelwohl" fühle. Was Schlotterbeck hingegen besonders stört, wäre die Tatsache, dass zu viel über ihn als Person und zu wenig über seinen Verein gesprochen werde. Davon sei er laut eigener Aussage "brutal" genervt.

Feststehen soll zumindest, dass der Defensivmann in Deutschland bleiben will. Ob er im Breisgau bleibt oder es ihn nach Dortmund ziehen wird, ist noch komplett offen.

(crl)

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