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17.09.2019, xjhx, Fussball UEFA Champions League, Borussia Dortmund - FC Barcelona, Barca emspor, v.l. Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona) haelt den Elfmeter von Marco Reus (BVB Borussia Dortmund) (DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO) Dortmund *** 17 09 2019, xjhx, Football UEFA Champions League, Borussia Dortmund FC Barcelona emspor, v l Marc Andre ter Stegen FC Barcelona holds the penalty from Marco Reus BVB Borussia Dortmund DFL DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and or QUASI VIDEO Dortmund

Bild: Jan Huebner/imago

Barça-Keeper vor Linie: Wieso der VAR bei größter BVB-Chance nicht eingriff

BVB-Stürmer Marco Reus hatte am Dienstag beim Spielstand von 0:0 die Entscheidung auf dem Fuß. Er trat in der 57. Minute des Champions-League-Spiels gegen den FC Barcelona zum Elfmeter an.

BVB im Pech: Barcelona-Keeper stand bei Reus-Elfmeter vor der Linie

Denn in einer TV-Wiederholung war deutlich zu sehen: Barca-Keeper ter Stegen stand im Moment des Schusses deutlich vor seiner Torlinie – und auch zwei Barcelona-Verteidiger waren bereits im Strafraum.

Was der Schiedsrichter Ovidiu Hategan nicht sieht, muss der Videoassistent reklamieren? So einfach ist es nicht: Der Videoassistent Szymon Marciniak hielt sich bei der Bewertung der Elfmeterszene offenbar bewusst zurück.

Warum der Videoassistent nicht einschritt

Grund dafür ist eine Regel der Uefa, die nach der Frauen-Fußball-WM in diesem Jahr eingeführt worden war. Bei der Weltmeisterschaft wurden nämlich mehrere Elfmeter aufgrund von Beobachtungen des Videoassistenten zurückgepfiffen und wiederholt.

Die ständigen Wiederholungen sorgten für Ärger bei dem Turnier – Ärger, den die Uefa, Ausrichter der Champions League, offenbar vermeiden will: Daher wurden die Videoschiedsrichter angewiesen, nur noch bei besonders deutlichen Regelverstößen der Torhüter bei Elfmetern Alarm zu schlagen. (Deadspin)

Für Videoassistent Marciniak war die Aktion von ter Stegen beim Reus-Elfmeter daher wohl kein besonders deutlicher Regelverstoß. Auch wenn mancher Dortmund-Fan das anders sehen dürfte.

(pb)

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