Nach nur einer Saison könnte Cristiano Ronaldo Manchester United schon wieder den Rücken kehren.
Nach nur einer Saison könnte Cristiano Ronaldo Manchester United schon wieder den Rücken kehren. Bild: PA / Dave Thompson

Eklat um Cristiano Ronaldo bei Manchester-Spiel – Transfer-Sensation könnte sich anbahnen

01.08.2022, 15:22

Es wird immer deutlicher, wie dringend Cristiano Ronaldo seinen Verein Manchester United verlassen will. Eigentlich hat der Portugiese noch ein Jahr Vertrag in England, doch er will schon vorher gehen. Sein jüngstes Verhalten verdeutlicht das.

Schon vor Wochen hatte Ronaldo seinen Agenten Jorge Mendes beauftragt, einen neuen Klub zu finden, der Ronaldo Champions-League-Fußball bieten kann. Manchester United kann das nämlich nicht. Die Red Devils haben sich nur für die Europa League qualifiziert. Mendes traf sich daraufhin unter anderem mit Vertretern des FC Chelsea und des FC Barcelona, konkret wurden die Verhandlungen jedoch nie.

Zur gleichen Zeit blieb Ronaldo der Saisonvorbereitung von Manchester United fern. Der Superstar gab dafür familiäre Gründe an. Inzwischen ist Ronaldo ins Training von Manchester eingestiegen und stand am Sonntag im Testspiel gegen den spanischen Klub Rayo Vallecano wieder auf dem Platz – und sorgte gleich für den nächsten Aufreger.

Ronaldo soll Stadion während des Spiels verlassen haben

Beim 1:1 spielte der 37-jährige Stürmer die ersten 45 Minuten, zum Pausenpfiff wechselte ihn Trainer Erik ten Hag aus. Die zweite Halbzeit schaute sich der Superstar dann angeblich gar nicht mehr an. Ein Foto, das in den sozialen Medien kursiert, soll Ronaldo beim Verlassen des Stadions zeigen – während das Spiel noch lief.

Sollte Ronaldo keine guten Gründe für seine vorzeitige Abreise gehabt haben, kann die Aktion als Bruch mit dem Team verstanden werden. Dabei sah es zwischenzeitlich schon so aus, als ob Ronaldo doch bei ManUnited bleiben könnte. Der neue Trainer Erik ten Hag hatte mehrmals betont, dass er mit seinem Star-Stürmer plane.

Zudem hatten sich zuletzt diverse Wechseloptionen für Ronaldo zerschlagen. Ohnehin können sich nur ganz wenige Vereine sein Gehalt leisten. Sein Ex-Klub Juventus Turin holte anstatt ihm lieber PSG-Star Ángel Di María. Der FC Bayern lehnte in Person von Vorstandsboss Oliver Kahn dankend ab.

Ronaldo soll mit Jugend-Klub verhandeln

Sieht Ronaldo seine Zukunft aber womöglich gar nicht bei einem der europäischen Schwergewichte, sondern in seiner Heimat Portugal? Die britische Sportwebsite "The Athletic" berichtet, dass er und sein Berater mit Sporting Lissabon über einen Sommer-Wechsel verhandeln würden.

Als Vize-Meister spielen die Lissabonner kommende Saison in der Champions League, was sie für Ronaldo attraktiv macht. Außerdem hat der 189-fache portugiesische Nationalspieler einst bei Sporting seine Weltkarriere begonnen: 2002 unterschrieb er hier seinen ersten Profi-Vertrag. Bis heute ist er dem Verein emotional verbunden.

(nik)

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