Michy Batshuayi (rechts) ging in der Rückrunde der Saison 2017/18 für den BVB auf Torejagd.
Michy Batshuayi (rechts) ging in der Rückrunde der Saison 2017/18 für den BVB auf Torejagd.Bild: imago/xinhua

Transfer-Panne: Wechsel von Ex-BVB-Star scheiterte in letzter Minute

03.09.2022, 14:3303.09.2022, 14:41

Am Deadline Day überschlagen sich in aller Regelmäßigkeit die Ereignisse. Auf der einen Seite stampfen Vereine noch Überraschungstransfers aus dem Boden und auf der anderen Seite scheitern Verhandlungen in buchstäblich letzter Minute an Formalitäten. Letzteres ist nun einem ehemaligen Dortmund-Star widerfahren.

Michy Batshuayi, der für die Rückrunde 2017/18 an den BVB verliehen war und dort in 14 Einsätzen starke acht Tore erzielte und aktuell bei Chelsea unter Vertrag steht, war bereits auf dem Sprung zum Premier League-Aufsteiger Nottingham Forest. Klubs und Spieler waren sich bereits einig, doch die Finalisierung scheiterte letztlich daran, dass notwendige Dokumente dem englischen Fußballverband nicht rechtzeitig vorlagen. Batshuayi wäre der 20. Neuzugang für Nottingham in dieser Transferperiode geworden.

Fenerbahçe als Abnehmer gefunden

Da das Transferfenster in vielen europäischen Topligen am ersten September schließt, war ein Wechsel innerhalb der Liga somit ausgeschlossen. In anderen Ligen sind Transfers auch darüber hinaus noch möglich. Am Freitag konnte somit Fenerbahçe Istanbul den belgischen Nationalspieler als Neuzugang verkünden, in der Türkei schließt das Transferfenster erst am 8. September. Das ist insofern brisant, als dass Batshuayi in der letzten Saison noch für den Stadtrivalen Beşiktaş auflief.

In der vergangenen Saison schoss Batshuayi (links) 14 Tore für Beşiktaş Istanbul.
In der vergangenen Saison schoss Batshuayi (links) 14 Tore für Beşiktaş Istanbul.Bild:imago/seskim photo

Konnte sich bei Chelsea nie durchsetzen

2016 wechselte der belgische Mittelstürmer zum FC Chelsea an die Stamford Bridge, wurde in den darauffolgenden sechs Jahren allerdings bereits fünf Mal verliehen. Der Durchbruch in der stets hochkarätig besetzten Offensive der Londoner gelang ihm dabei nie. In den vergangenen vier Jahren kam er bei Chelsea auf gerade einmal 16 Einsätze.

Im Hinblick auf die diesjährige Weltmeisterschaft muss Batshuayi seine Fähigkeiten nun am Bosporus unter Beweis stellen, wenn er für die belgische Nationalmannschaft in Katar auflaufen möchte. Dass er das Talent dafür hat, steht außer Frage. Batshuayi ist der erste Spieler des 21. Jahrhunderts, der in allen vier Topligen Europas mindestens einmal zum Torerfolg kam.

(sf)

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