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FILE PHOTO: Soccer Football - Premier League - Burnley v Manchester City - Turf Moor, Burnley, Britain - April 28, 2019  Manchester City's Leroy Sane before the match   REUTERS/Andrew Yates/File Photo

Wo spielt Leroy Sané in der kommenden Saison? Bild: Andrew Yates/reuters

Transfer-Theater: Bayern reagieren mit ungewöhnlichem Statement auf Sané-Bericht

Ruhe will an der Säbener Straße einfach nicht einkehren: Dabei wollten die Bayern die entscheidenden Verhandlungen um einen Wechsel von Leroy Sané in Ruhe führen.

Zahlreiche grammatik-treue Nutzer machten die Bayern darauf aufmerksam, dass es eigentlich "habe" statt "hätte" in dem Tweet heißen müssen. Aber wie dem auch sei: Solche deutlichen Statements mitten in einer Transfer-Phase sind ungewöhnlich.

Aber in München ist man wohl nervös geworden: Über den möglichen Rekorddeal mit Nationalspieler Sané wird seit Wochen spekuliert, die Bayern selbst hatten ihr Interesse am früheren Schalker mehrmals bestätigt. Dies aber missfiel den Engländern mit ihrem eigenwilligen Coach Pep Guardiola – und Bayern fürchtete dem Vernehmen nach, ManCity zu vergrämen und den Deal zu gefährden. Münchens Niko Kovac musste sich so bei seinem Trainer-Kollegen entschuldigen, nachdem er in einem Interview gesagt hatte, dass er fest an einen Wechsel glaube.

Kommt Sané? Die Bayern werden nervös

Am Donnerstag hatten "Kicker" und die "Bild"-Zeitung übereinstimmend ohne Angaben von Quellen berichtet, dass der 23-Jährige für einen Transfer von Manchester nach München bereit sei. Demnach soll Sané einen Vertrag für vier oder fünf Jahre erhalten. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von mehr als 100 Millionen Euro – damit wäre der Nationalspieler der teuerste Einkauf der Bundesliga-Historie.

Die neuen Berichte zwei Tage vor dem ersten Pflichtspiel beim Supercup gegen Borussia Dortmund dürften den Bayern dementsprechend extrem missfallen – dass sie die Meldungen prompt klar dementierten, spricht Bände. Sané hat sich zu dem ganzen Transfertauziehen übrigens bislang nie öffentlich geäußert.

Nationalmannschaftskollege Joshua Kimmich klang beim Audi Cup in dieser Woche nicht sehr optimistisch. "Wenn Leroy wollen würde, wäre er wahrscheinlich schon hier. Deswegen weiß ich nicht, wie der Stand der Dinge ist", sagte er.

Der Kader ist noch recht dünn besetzt. Den Abgängen der ehemaligen Leistungsträger Franck Ribéry, Arjen Robben, Mats Hummels, Rafinha und James Rodriguez stehen bislang nur die Neuzugänge Lucas Hernandez (Atlético Madrid), Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) und Fiete Arp (Hamburger SV) gegenüber. Sané soll der Königstransfer werden.

(pb/mit dpa)

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