Niko Kovac und Rafinha beim Spiel gegen Bremen im DFB-Pokal-Halbfinale der Saison 2018/19.
Niko Kovac und Rafinha beim Spiel gegen Bremen im DFB-Pokal-Halbfinale der Saison 2018/19.
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Rafinha schießt gegen Ex-Bayern-Coach Kovac: "Mich hat er nicht respektiert"

17.03.2021, 18:38

Trotz zahlreicher Titel scheint Ex-Bayern-Abwehrspieler Rafinha mit seinem letzten Jahr beim Rekordmeister unzufrieden zu sein, denn der Außenverteidiger rechnet jetzt mit seinem ehemaligen Trainer Niko Kovac ab. Im Podcast "Diz ai, Beca!" lästerte er über seinen ehemaligen Coach: "Mich hat er nie respektiert." Für andere Bayern-Trainer hatte er dann doch ein paar positive Worte übrig.

Der letzte Spieltag für Rafinha beim FCB in der Saison 2018/19 wurde mit einem starken 5:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt abgeschlossen – nur eben ohne den Brasilianer. "Er hat mich nicht eingesetzt, ein letztes Mal für Bayern München, und er hat mir den Abschied verdorben", beschwerte er sich.

"Guardiola war der Beste, den ich je hatte"

Das scheint er dem Trainer nicht verziehen zu haben, besonders, weil seine Teamkollegen Franck Ribery und Arjen Robben eingewechselt wurden. Den dritten Wechsel nutzte Kovac damals für den Portugiesen Renato Sanches und somit musste Rafinha von der Ersatzbank aus zuschauen.

Ein wenig Anerkennung musste er ihm dann doch zugestehen: "Ich habe sehr viel Respekt vor ihm, er wird eine wunderbare Karriere machen."

Andere Trainer blieben Rafinha deutlich besser in Erinnerung: "Jupp Heynckes war einer der Besten, die ich je hatte", sagte er und machte direkt weiter mit den Komplimenten: "Guardiola war der Beste, den ich je hatte", adelte er den 50-jährigen Spanier.

Rafinha (l.) und sein Ex-Coach Pep Guardiola
Rafinha (l.) und sein Ex-Coach Pep Guardiola
Bild: dpa-Zentralbild / Thomas Eisenhuth

"Es war wie beim Militär, er hat gerne regiert."

Auch für Pep Guardiolas Nachfolger Carlo Ancelotti hatte er positives zu berichten. Er soll "wie ein Vater" für ihn gewesen sein.

Seine Anfänge in der deutschen Bundesliga machte Rafinha aber nicht bei Bayern, sondern bei Schalke und durfte somit unter Felix Magath spielen. "Es war wie beim Militär, er hat gerne regiert. Ich hatte Ärger mit ihm, ich bin seinetwegen gegangen. Als Trainer war er ein Biest, aber als Mensch war er schwach", plaudert Rafinha aus.

Seit er den FCB 2019 verließ, kehrte Rafinha zuerst nach Brasilien zurück, um dann im Sommer 2020 nach Europa zu Olympiakos Piräus zu wechseln. Anfang des Jahres kündigte er in Griechenland und ist seitdem auf der Suche nach einem neuen Verein.

(lfr)

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