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Joshua Kimmich beim Spiel gegen Bremen am Wochenende. Bild: imago images / ULMER Pressebildagentur

Kimmich geriet mit Boateng aneinander: Das sagt Flick dazu

6:1 gewann der FC Bayern am Samstag gegen Werder Bremen. Aber der Sieg war nicht nur eine Show der guten Laune der Münchner.

Während der ersten Halbzeit gerieten Joshua Kimmich und Jerome Boateng aneinander. Ein Foto, das die "Bild"-Zeitung veröffentlichte, zeigt die beiden Spieler Stirn an Stirn. Da scheint es doch ein wenig gekracht zu haben auf dem Platz. Erst David Alaba habe die beiden trennen können.

Äußern wollte sich Kimmich auf Anfrage der "Bild" zu der Szene nicht. Es sei keine große Sache für ihn gewesen, berichten die "Bild" und die "TZ" weiter.

Auf der Pressekonferenz am Montag stellte Coach Hansi Flick dennoch klar: Für diese Szene gab es eine Ansage an die Mannschaft.

So kommentiert FC-Bayern-Coach Flick die Szene

Flick habe der Mannschaft intern mitgeteilt, welches Verhalten er auf dem Platz "praktiziert sehen" möchte. "Fußball ist Emotion", sagte er.

Aber: "Ich habe beiden und der Mannschaft gesagt, was ich von ihnen erwarte und wie ich solche Situationen empfinde. Mehr gibt es nicht zu sagen", zitiert die "TZ" Flicks Aussage von der Pressekonferenz.

Die Rangordnung beim FC Bayern

Fakt jedenfalls ist: Auch wenn Boateng im Vergleich zu Kimmich der ältere und deutlich erfahrene Spieler ist, gehört Kimmich zum Gremium der Führungsspieler, dem Mannschaftsrat. Niko Kovac hatte das Gremium noch im September wieder einberufen und gab Kimmich die Rolle als Vertreter der jüngeren Generation.

Da fühlte sich der 24-Jährige, ohnehin ein Heißsporn auf dem Platz, wohl berufen, Jerome Boateng auf dem Platz einmal die Meinung zu geigen.

Im letzten Auswärtsspiel des Jahres treten die Bayern am Mittwoch beim SC Freiburg an.

Die Freiburger liegen nach 15 Spieltagen nur zwei Punkte hinter den Bayern auf Rang sechs. Flick äußerte sich in höchsten Tönen über die Arbeit seines Trainerkollegen Christian Streich: "Was Christian dort geleistet hat, ist phänomenal. Er entwickelt die Mannschaft kontinuierlich."

(ll/mit dpa)

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