Haben Bock am Mittwochabend zu jubeln: Domenico Tedesco (r.), Trainer von Schalke 04, und sein Spieler Bastian Oczipka.
Haben Bock am Mittwochabend zu jubeln: Domenico Tedesco (r.), Trainer von Schalke 04, und sein Spieler Bastian Oczipka.
Bild: imago/Jan Huebner/voelker

Ihr seid Schalker, selbstbewusste Schaaalker – Muss ManCity jetzt vor S04 zittern?

20.02.2019, 17:16

Die David-und-Goliath-Rollen scheinen klar verteilt: Schalke 04 geht als Außenseiter ins Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den englischen Meister Manchester City. Während die Gelsenkirchener in der Liga zuletzt nur ein 0:0 zuhause gegen den SC Freiburg schafften, knallten die Skyblues in der Premier League den FC Chelsea mit 6:0 vom Platz.

Bentaleb, Uth und Caligiuri gegen Sané, de Bruyne und Walker. Der Kaderwert der Citizens (knapp eine Milliarde Euro) ist laut transfermarkt.de knapp viermal so hoch wie der von S04 – kurzum: Eigentlich hat Schalke kaum eine Chance gegen die Fußballübermacht aus England.

"Wenn du als Schalke 04 mit ManCity konkurrieren musst, dann wird's schwierig", sagte S04-Trainer Domenico Tedesco vor dem Spiel im Interview mit dem Sport-Informationsdienst (SID).

Doch der 33-Jährige meinte damit nicht das Match am Mittwochabend, sondern die Abgänge von selbst ausgebildeten Topspielern, wie Leroy Sané, die Schalke regelmäßig verkraften muss.

Tedesco rechnet sich Chancen gegen City aus.

Im Fußball gewinne nicht immer der Favorit, das sei ja das Reizvolle: "Wir glauben an unsere Chance, auch wenn sie vielleicht nicht riesig ist."

Auch Bastian Oczipka, Schalkes Linksverteidiger, mit dem Domenico Tedesco die Pressekonferenz vor dem Spiel hielt, nahm sich nicht zurück und sagte:

"Manchester City muss erst einmal beweisen, dass sie stärker sind als wir."
Uff.

Tedesco fügte außerdem lässig hinzu:

„Ob wir gegen Hoffenheim, Manchester City oder Unterhaching spielen, ist uns egal. Wir wollen auf uns schauen.“
Rumms. Eine Aussage, die einschlägt wie ein Schuss von Ingo Anderbrügge.

Ganz schön mutig, was der Tabellen-14. der Bundesliga da abfeuert – ehrlich gesagt, wäre es schon ein toller Erfolg für die Knappen, wenn sie am Mittwochabend das gleiche Ergebnis wie gegen Freiburg schaffen, also ein 0:0. Wenn Manchester City aber Ernst macht und ins Rollen kommt, dann ist leider ein 0:6, wie es auch neulich Chelsea schlucken musste, realistischer.

"Asoziale Schaaaalker" - "Bruno Labbadia" - "Wer wird deutscher Meister" und Co.:​

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