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DFB-Team: Sané-Ausraster – Österreich-Profi Phillipp Mwene mit Beichte

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Österreichs Phillipp Mwene wurde von Leroy Sané zu Boden geschubst.Bild: IMAGO / Bernd Feil
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Sané-Ausraster: Österreich-Profi Mwene beichtet Dialog vor Tätlichkeit

25.11.2023, 15:47
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Nach der 2:3-Heimniederlage gegen die Türkei wollte das DFB-Team gegen Österreich eigentlich Wiedergutmachung betreiben und einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern. Daraus wurde allerdings nichts, die deutsche Nationalmannschaft enttäuschte auf ganzer Linie und verlor in Wien verdient mit 0:2.

Mit Ausnahme des tadellos agierenden Kevin Trapp ließe sich jeder einzelne Profi des DFB-Teams kritisieren. Im Fokus steht seit dem Schlusspfiff im Ernst-Happel-Stadion aber vor allem ein Mann: Leroy Sané. Der so formstarke Offensivmann konnte dem deutschen Spiel diesmal nicht seinen Stempel aufdrücken. Noch entscheidender: Er flog wegen einer Tätlichkeit vom Platz.

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Nach einem Zweikampf mit dem Österreicher Phillipp Mwene brannten beim Bayern-Star die Sicherungen durch. Sané packte seinen Gegenspieler am Hals und schubste ihn zu Boden. Glatt Rot war die logische Konsequenz, die auch der Deutsche akzeptierte.

DFB-Team: Leroy Sané entschuldigt sich für Ausraster

"Ich habe mich für die Aktion bei meinen Mannschaftskollegen in der Kabine entschuldigt. Das darf mir bei aller Emotion und bei allem Ehrgeiz nicht passieren, gerade in unserer aktuellen Situation", zeigte Sané auf X, ehemals Twitter, anschließend Reue.

In der Mixed Zone betonte er zudem, dem Mainzer Mwene "keinen Vorwurf" zu machen: "Ich war frustriert über meine eigene Leistung – heute, aber auch schon gegen die Türkei." Diesen Eindruck wiederum konnte auch sein Gegenspieler bestätigen.

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Leroy Sané schlich in Wien frustriert vom Feld.Bild: dpa / Christian Charisius

Mwene gab nun nämlich einen Einblick, was sich da in der 49. Minute zwischen ihm und Sané abgespielt hat. "Er hat ja davor schon zwei, dreimal einfach Leute umgehauen", meinte der Außenverteidiger laut "Kicker". "Dann ist er auch mir hinten reingelaufen. Ich habe ihn dann gefragt, was mit ihm los ist, und daraufhin ist er komplett ausgezuckt und hat mir eine gegeben."

Phillipp Mwene mutmaßt: Beim DFB-Team "liegen die Nerven blank"

Wie untypisch eine solche Reaktion für den deutschen Nationalspieler ist, zeigt ein Blick auf die Statistik. In seinem 402. Spiel als Profi war es sein erster Platzverweis. "Also damit, dass er so reagiert, habe ich nicht gerechnet", war auch Mwene überrascht.

Der Österreicher wagte dabei eine Vermutung, warum Sané derart ausgetickt ist. "Ich glaube, bei denen liegen ein bisschen die Nerven blank", verwies er auf die sportliche Krise, in der sich der DFB aufgrund der zuletzt enttäuschenden Resultate weiterhin befindet. "Die waren einfach frustriert, weil bei denen nicht wirklich viel funktioniert hat."

Umso mehr klappte bei den Gastgebern, die sich als Gruppenerster für die kommende EM qualifiziert haben. Da Österreich in Lostopf 2 ist, könnte es im Juni schon zum Wiedersehen mit dem DFB-Team kommen. "Es gibt keine Wunschgegner, aber auch keine Angstgegner", blickt Mwene selbstbewusst auf die Auslosung am 2. Dezember voraus.

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