"Was zum...?!": Petr Cechs ungläubiges Gesicht, als er Bayers unnötige Tweets sah
"Was zum...?!": Petr Cechs ungläubiges Gesicht, als er Bayers unnötige Tweets sah
Bild: imago sportfotodienst
Kommentar

Ganz schwache Leistung: Bayer Leverkusens völlig unnötiger Anti-Cech-Kommentar

14.08.2018, 12:2014.08.2018, 12:42
Dominik Sliskovic
Dominik Sliskovic
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Arsenal London verlor am Wochenende 0:2 gegen Manchester City. Im Tor der "Gunners" stand nicht der neu verpflichtete Deutsche Bernd Leno, sondern Routinier Petr Cech. Das nutzte die Social-Media-Abteilung von Lenos Ex-Club Bayer Leverkusen für einen ziemlich unpassenden Kommentar.

Auf einen Tweet des Users @arsenalterje, der sich über einen Fehlpass Petr Cechs echauffierte, antworteten die Leverkusener mit "Wir kennen da möglicherweise einen Typen..." und hingen ein Video an, das Bernd Leno im Bayer-Trikot beim geglückten Aufbauspiel zeigt. 

Bayers Troll-Versuch blieb nicht unkommentiert. Petr Cech höchstpersönlich hatte der "Werkself" etwas zu sagen:

"Wir bei Arsenal teilen wichtige Werte, die uns nicht nur auf dem Fußballplatz zu einem großen Club machen. Fairer Wettbewerb, Professionalität und Sportsgeist sind die größten Werte, die du jungen Fußballern beibringst, und es ist traurig zu sehen, wenn andere Clubs nicht die gleichen Werte teilen. @bayer04_en."

Und mit seinen Statement hat Petr Cech Recht. Warum antwortet ein Bundesligist auf den diskreditierenden Tweet eines Fans einer ausländischen Mannschaft? Wollte Bayer schlichtweg betonen, was für tolle Kicker – in diesem Fall Bernd Leno – aus ihren Reihen stammen und damit Likes und Retweets sammeln?

Denn was hat Bayer davon, wenn sie Bernd Leno in der Startelf fordern? Gibt es etwa noch eine von Einsätzen abhängige Erfolgsklausel, die der "Werkself" eventuell noch ein paar Millionen einbringen könnte? Seid doch erst einmal mit den 25 Millionen Euro zufrieden, die euch eure Ex-Nummer-1 eingebracht hat. Bernd Leno ist seit dem 1. Juli 2018 ein Spieler des Arsenal Football Club ist – und nun entscheidet Unai Emery darüber, ob er zwischen den Pfosten steht oder nicht. Denn, vielleicht, ist Cech trotz seiner 34 Jahre immer noch besser als Bernd Leno – auch wenn das für das Leverkusener Selbstverständnis vielleicht schwer zu begreifen ist.

Spätestens nach der Antwort auf seinen Tweet, die im übrigen keine Entschuldigung beinhaltete, sollte der Champions-League-Sieger und vierfache englische Meister Petr Cech über die blamable Leverkusener Leistung lachen können. Denn den Internet-Trollen vom Autobahnkreuz fiel nichts besseres ein, als sich schlussendlich beim Tschechen anzubiedern: "Schöne Parade gegen Aguero, übrigens!". Sie erklären ihren Tweet mit dem Versuch des in der englischen Fußball-Kultur üblichen "Banter", also dem freundlichen Veräppeln. Die Social-Media-Abteilungen englischer Vereine greifen gerne darauf zurück, wenn Fans oder Experten sie kritisieren. Doch sich aus dem Nichts über einen anderen Spieler lustig zu machen, ist absolut unnötig.

Abgerundet wird Leverkusens Fehltritt damit, dass Cechs vermeintlicher Bock Sendern wie DAZN nicht einmal Zeit in der Spielzusammenfassung wert ist. Viel mehr betont der Kommentator wiederholt Cechs starke Leistung. "Fake News!" könnte man also glatt meinen, liebe Leverkusener.

Parade gegen Sterling, Parade gegen Mahrez, Parade gegen Bernardo Silva – so schlug sich Cech wirklich gegen Man City:

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