Mick Schumacher landete beim zweiten freien Training in Zandvoort auf Rang 17.
Mick Schumacher landete beim zweiten freien Training in Zandvoort auf Rang 17. Bild: Hasan Bratic / Hasan Bratic

"Eine Frage von Tagen": So steht es um Mick Schumachers Zukunft in der Formel 1

03.09.2021, 16:26

Mit dem angekündigten Rücktritt von Formel-1-Legende Kimi Raikkönnen könnte das Transfergeschäft in der Formel 1 in den kommenden Tagen gehörig Fahrt aufnehmen.

Wenn es um die Neuverteilung der Cockpits in der kommenden Saison geht, könnte das auch einen Einfluss auf Mick Schumacher und dessen Zukunft beim Haas-Team haben.

Denn während es in der Vergangenheit immer wieder Spekulationen um einen Wechsel zum Team Alfa Romeo gab, könnte es für den 22-Jährigen nun ganz anders weitergehen.

Denn statt Schumacher wird künftig wohl der noch aktuelle Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas für Alfa Romeo fahren. Der neue Teamkollege von Lewis Hamilton wird unterdessen der 22-jährige George Russell, der aktuell noch für Williams fährt.

Hinzu kommt, dass Alfa neben Räikkönen gleich auch Teamgefährte Antonio Giovinazzi (27) verabschieden könnte. Im Fahrerlager wird geraunt, dass der Rennstall bald seine Verbindungen zu Ferrari kappen will und enger mit Mercedes zusammenarbeiten möchte. Für Mick als Teil der Ferrari-Nachwuchsakademie wäre ein Zwischenschritt vor einem möglichen Wechsel 2023 zu Ferrari somit nicht mehr möglich.

Schumacher: "Es gibt noch nichts zu verkünden"

Und Mick betonte auch am Rande des aktuellen Rennwochenendes im niederländischen Zandvoort erneut, dass er glücklich bei Haas ist.

"Wir sind noch im ersten Jahr und haben noch ein weiteres vor uns", sagte er gegenüber RTL und fügte bei Sky hinzu, dass er schon gerne bleiben wollen und es "nur noch eine Frage von Tagen sei". Aber er betonte ebenfalls: "Es gibt noch nichts zu verkünden. Wir sind noch in Gesprächen."

Doch der große Traum bleibt natürlich, eines Tages für Ferrari zu fahren. "Ich glaube, für jeden Fahrer ist es eine große Ehre Ferrari zu fahren. Natürlich auch für mich. Wenn es so weit sein sollte, wäre das cool", sagte er bei RTL.

"Das sollte seine Herausforderung sein. Ich denke, dass er ein klares Ziel hat und dass das ein Teil davon ist", sagte bereits Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zu einem möglichen Wechsel 2023.

Doch davon lässt sich Mick erstmal nicht verrückt machen, sondern konzentriert sich auf die zweite Saisonhälfte und das Rennen in den Niederlanden. "Wir machen erst einmal einen Schritt nach dem anderen."

(lgr/mit Material von dpa)

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