Bastian Schweinsteiger ist beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk TV-Fußballexperte.
Bastian Schweinsteiger ist beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk TV-Fußballexperte.
Bild: IMAGO / Laci Perenyi

So sieht Ex-Kapitän Bastian Schweinsteiger Löws EM-Kader

21.05.2021, 16:44

Für die anstehende Europameisterschaft hat Bundestrainer Jogi Löw weniger als einen Monat vor dem ersten Spiel gegen Frankreich den 26-Mann-Kader nominiert. Überraschend waren nicht nur die Berufung des jungen Bayern-Talents Jamal Musiala, sondern auch die ausgebooteten Routiniers Thomas Müller und Mats Hummels sind bei der EM dabei.

Schweinsteiger freut sich über Nominierung von Müller und Hummels

Der ARD-Fußballexperte Bastian Schweinsteiger sieht "Umbruchs-Jahre" nach der Weltmeisterschaft 2018 unter Löw kritisch. "Den Weg, den man eingeschlagen hat nach der WM 2018, der ist gescheitert", erklärte der frühere DFB-Team-Kapitän.

"Beide werden eine tragende Rolle spielen."
Bastian Schweinsteiger über Thomas Müller und Mats Hummels

Überraschend war außerdem die Abwesenheit von Spielern wie Julian Brandt auf der Kaderliste. Schweinsteiger glaubt, dass man sich den Platz in der Nationalmannschaft erkämpfen muss, und es nicht für jeden reichen kann. Ohne Namen zu nennen, erklärt der 36-Jährige: "Viele Spieler haben auch nicht ihre Chancen genutzt, die sie bekommen haben in der Nationalmannschaft."

Gemeinsam bei der Nationalmannschaft: Mats Hummels, Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger.
Gemeinsam bei der Nationalmannschaft: Mats Hummels, Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger.
Bild: IMAGO / Matthias Koch

Schon länger hat der TV-Experte auch eine klare Position zum Thema Hummels und Müller. Sehr positiv betrachtet er die Entscheidung Löws, die beiden für die WM ins Boot zu holen: "Beide werden eine tragende Rolle spielen. Ich denke nicht, dass beide Spieler sein werden, die auf der Bank sitzen werden."

(vdv)

Meinung

Die zwei Missverständnisse des Joshua Kimmich: Weshalb der Bayern-Spieler seine Impf-Entscheidung überdenken sollte

Über 90 Prozent der Bundesliga-Angehörigen sind geimpft. Das zumindest sagte Liga-Chef Christian Seifert vor gut zwei Wochen der "Bild". Dazu zählte er nicht nur die Spieler, sondern auch Trainer und Betreuerstab.

Joshua Kimmich fällt nicht unter diesen gesamtgesellschaftlich betrachtet sehr hohen Prozentsatz. Wie die Öffentlichkeit mittlerweile weiß, zweifelt der 26-Jährige noch, ob er sich impfen lässt oder nicht. Vergangenen Freitag hatte die "Bild" das enthüllt, was eigentlich reine …

Artikel lesen
Link zum Artikel