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Ergriffen: Kloppo freute sich über ein 4:0 gegen die Wolverhampton Wanderers in der Premier League – und vor allem: über die Rückkehr von rund 2000 Fans ins Stadion Anfield. Bild: imago images / Clive Brunskill

Emotionaler Moment bei Liverpool-Sieg: Jürgen Klopp "hatte Gänsehaut"

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp schlug sich in Anfield vor der berühmten Tribüne "The Kop" auf die Brust. Nach dem klaren 4:0-Heimerfolg gegen die Wolverhampton Wanderers am Sonntag gab es beim amtierenden englischen Fußballmeister überall strahlende Gesichter.

Sichtlich begeistert applaudierte der deutsche Trainer nach dem Abpfiff vor allem den Fans. Ja, richtig gelesen: Am Wochenende duften erstmals seit März wieder Zuschauer Spiele der Premier League besuchen. 2000 Personen waren im Stadion an der berühmten Anfield Road angesichts der Corona-Vorschriften zugelassen.

"Ich wusste gar nicht mehr, wie gut sich das anfühlt."

Kloppo über die Anwesenheit von immerhin 2000 Fans in Anfield.

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Es war das erste Heimspiel für Liverpool seit März, bei dem Fans im Stadion erlaubt waren. Bild: imago images / Clive Brunskill

Für Klopp war die Rückkehr der Fans in ihr Wohnzimmer der emotionale Höhepunkt, er kam gar nicht mehr raus aus dem Schwärmen: "Das Spiel, die Atmosphäre – es war so schön. Ich hatte Gänsehaut", sagte Klopp der BBC. Es sei toll gewesen, als die Anhänger "You'll never walk alone" angestimmt hätten: "Ich wusste gar nicht mehr, wie gut sich das anfühlt."

Hier könnt ihr ein bisschen von der Atmosphäre kosten:

Klopp schwärmt von Liverpool-Fans: "Sehr, sehr berührend"

"Wir haben darauf gewartet, Normalität zurückzubekommen. Diese Normalität tut gut. Wir haben das sehr vermisst. Es war sehr, sehr berührend", sagte Klopp.

06.12.2020, Großbritannien, Liverpool: Fußball: Premier League, England, 11. Spieltag, FC Liverpool - Wolverhampton Wanderers: Liverpools Andrew Robertson (l) umarmt Jürgen Klopp aus Deutschland, Trainer von FC Liverpool, nach dem Spiel. Foto: Clive Brunskill/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der sichtlich erfreute Klopp nach dem Spiel mit Linksverteidiger Andrew Robertson. Bild: dpa / Clive Brunskill

FC Liverpool: TV-Experte Gary Lineker findet das Haar in der Suppe

Nur TV-Moderator Gary Lineker hatte nach dem überzeugenden Sieg von Liverpool etwas auszusetzen: "Wieder viel Positives beim LFC, darunter auch die Leistung ihres jungen Keepers", twitterte Lineker, der für seine amüsanten Kommentare bekannt ist. "Vielleicht können sie als Dank Kelleher korrekt buchstabieren." Dazu postete der 60-Jährige einen tränenlachenden Emoji und ein Foto, dass Kelleher von hinten zeigt. Auf dem Bild klar zu sehen: Auf dem Trikotrücken des Torhüters steht Kellher statt Kelleher.

Lineker ist für seine süffisanten Bemerkungen sehr beliebt:

Die Mitarbeiter des FC Liverpool haben offenbar immer Probleme mit dem Namen des eigenen Spielers.

Wegen des verletzungsbedingten Ausfalls von Stammtorwart Alisson stand Nachwuchsspieler Caoimhin Kelleher im Liverpool-Tor. Der 22-Jährige irische Nationalspieler hat vorerst den Spanier Adrian als Nummer zwei hinter Alisson Becker im Tor des Reds abgelöst.

Liverpool ist nach dem 4:0 gegen die Wolves nun punktgleich mit den Spurs

Liverpools Treffer gegen Wolverhampton erzielten Stürmerstar Mo Salah (24.), Georginio Wijnaldum (59.), der Ex-Schalker Joel Matip (67.) sowie Wolves-Verteidiger Nelson Semedo (78.) per Eigentor. Die Reds sind momentan punktgleich mit Tottenham Hotspur, liegen aber wegen der schlechteren Tordifferenz auf Rang zwei. Die von Starcoach José Mourinho trainierten Spurs sind seit zehn Liga-Partien ungeschlagen.

(as/mit Material von sid und dpa)

Als Maradona wegen Thomas Müller eine Pressekonferenz verließ

Weltweit trauern Menschen um Diego Maradona. Sein Heimatland Argentinien hält eine dreitägige Staatstrauer ab, in Neapel – Maradona spielte sieben Jahre dort – wurde zu seinen Ehren ein Trauertag ausgerufen, und sogar der Papst schloss ihn in seine Gebete mit ein.

Für viele Menschen war Diego Maradona ein Idol, für manche sogar der beste Fußballer aller Zeiten. Die ganze Welt staunte, wenn der kleine Argentinier mühelos die besten Verteidiger ausdribbelte.

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