Mick Schumacher fährt aktuell in seinem zweiten Jahr in der Formel 1.
Mick Schumacher fährt aktuell in seinem zweiten Jahr in der Formel 1. Bild: IMAGO/Motorsport Images
Vor Ort

Mick Schumacher mit düsterer Prognose für Rennen in Monza: "Wird hart werden"

09.09.2022, 09:0409.09.2022, 10:53
lukas grybowski aus monza

Damit Mick Schumacher in der kommenden Saison noch eine Zukunft in der Formel 1 und bei Haas hat, forderte Teamchef Günther Steiner vor allem Konstanz vom 23-Jährigen.

Das funktionierte bei den vergangenen Rennen im belgischen Spa und niederländischen Zandvoort nicht. Vor zwei Wochen wurde er aufgrund eines Motortauschs ans Ende des Feldes versetzt und vergangene Woche versagte das Team beim Boxenstopp. Trotz Startplatz acht reicht es am Ende nur zu Rang 13 und erneut zu keinen Punkten.

Dazu kommt, dass es ist ziemlich unwahrscheinlich ist, dass der Deutsche beim Rennen am Wochenende in Monza besser abschneiden wird. "Es wird ein hartes Wochenende, aber es gibt eben diesen Wochenenden, wo wir wissen, dass unser Auto nicht so gut ist, wie wir es gern hätten", sagte er bereits ziemlich deutlich.

Und auch Teamchef Günther Steiner ist nicht optimistisch, was das Wochenende angeht. "Wir wissen, dass wir in Monza nicht stark sein werden."

Haas-Auto fehlt nötige Geschwindigkeit

Die Strecke in Monza, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert, hat den Spitznamen "Tempel der Geschwindigkeit". 83 Prozent einer Runde werden vor den Toren von Mailand mit Vollgas gefahren.

Das große Problem: genau diese Geschwindigkeit fehlt dem Haas-Auto in dieser Saison. "Diese Highspeed-Strecken passen nicht zu unserem Auto. Wir sind in diesem Jahr nicht in der Position, um bei diesen Rennen, um Positionen zu kämpfen. Aber das Team arbeitet daran, dass es nächstes Jahr anders wird", macht Teamchef Steiner klar.

Auch sein Teamkollege Kevin Magnussen erklärte auf der Pressekonferenz, dass seine Erwartungen an das Rennwochenende niedriger seien. Insgesamt freut sich der Däne dennoch auf die Strecke, die er zu seinen Lieblingskursen zählt.

Haas-Teamchef Steiner hofft auf das Wetter

Die Hoffnungen von Teamchef Steiner, dass es doch ein erfolgreiches Wochenende für Haas wird, sind vor allem abhängig vom Wetter.

"Wir geben unser bestes und man kann nie wissen: vielleicht wird es ja regnen. Man muss immer 100 Prozent geben. Je größer die Herausforderung, desto härter werden wir arbeiten", erklärt der 57-Jährige. Doch laut Wetterbericht soll es am Samstag und Sonntag 27 Grad und Sonnenschein geben.

(lgr)

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