Das Achtelfinale zwischen England und dem Senegal am Sonntag haben die Three Lions mit einem 3:0 für sich entschieden. Am Samstag werden die Engländer im Viertelfinale auf Frankreich treffen. Doch ein Spieler fehlte am Sonntag im Kader und wird auch bei der kommenden Partie wahrscheinlich nicht auf dem Platz stehen: Die Rede ist von Raheem Sterling.
Nach dem 3:0-Sieg über den Afrikameister berichtete Englands Nationaltrainer Gareth Southgate, dass sein Außenstürmer während der WM in Katar abgereist sei. "Er ist auf dem Weg nach Hause, zurück nach England", erklärte er nach dem Viertelfinaleinzug. Die Abreise hätte private Gründe.
Britische Medien klären nun über den Grund auf, der allerdings noch nicht offiziell bestätigt ist: Mutmaßlich bewaffnete Personen sollen in Sterlings Villa in Cobham, Surrey im Süden von London eingebrochen sein. Während des Einbruchs seien seine Frau und seine Kinder im Haus gewesen.
Gareth Southgate kann noch nicht absehen, wann der Stürmer wieder bereit für die WM ist: "Wir müssen sehen und abwarten. In diesem Moment liegt die Priorität voll und ganz bei seiner Familie." Somit ist noch offen, ob der Chelsea-Star überhaupt noch einmal in das Gastgeberland der diesjährigen Weltmeisterschaft zurückkehren wird.
Erst kurz vor Anstoß hatte der englische Verband am Sonntag angekündigt, dass Sterling gegen den Senegal aus familiären Gründen nicht spielen könnte.
Bei den ersten beiden Gruppenspielen stand der 27-Jährige in der Startelf. Gegen den Iran (6:2) hatte er einmal getroffen. Beim dritten Gruppenspiel gegen Wales (3:0) übernahm hingegen Phil Foden seinen Platz. Dieser stand auch gegen Senegal von Beginn an auf dem Rasen.
Der Offensivspieler ist nicht der einzige, der aus Katar abgereist ist. Auch Abwehrspieler Ben White hatte erst vor wenigen Tagen die Heimreise angetreten, ebenfalls aus privaten Gründen. Weitere Details sind nicht bekannt. Der Innenverteidiger blieb in den Gruppenspielen allerdings ohne Einsatz. Es wird nicht damit gerechnet, dass er nach Katar zurückkehren wird.