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Der Marvel-Held Vision ist eigentlich tot – aber die Serie

Der Marvel-Held Vision ist eigentlich tot – aber die Serie "Wandavision" brachte ihn zurück. Bild: Disney+

"Wandavision": Superheld Vision eigentlich tot – dieser Trick macht seine Rückkehr möglich

Mit "Wandavision" hat Disney+ eine außergewöhnliche Superheldenserie an den Start gebracht. Hier steht nämlich einmal nicht die Action im Vordergrund, sondern vielmehr das Leben der beiden Hauptfiguren Wanda und Vision in einem idyllischen Vorort. Optisch ist die Serie überwiegend in Schwarz-Weiß gehalten und der erzählerische Stil entspricht dem einer klassischen Sitcom.

Spannend ist aber auch die Stellung von "Wandavision" innerhalb des MCU. Superheld Vision starb nämlich eigentlich im Kino-Blockbuster "Infinity War". Nun bringt die Serie ihn mal eben so zurück, obwohl sie gar nicht als Prequel konzipiert ist. "Games Radar" liefert hierzu eine mögliche Erklärung und verweist dabei auf ein bestimmtes Detail.

"Wandavision"-Theorie erklärt Visions Rückkehr

Als in "Wandavision" Visions Chef zum Dinner zu Besuch kommt, wird Wein ausgeschenkt. "Maison du Mépris" (auf Deutsch: "Haus der Verachtung) steht auf der Flasche, was als Wink auf den Marvel-Comic "House of M" verstanden werden kann. Zudem ziert den Flaschenhals ein Etikett mit einem großen "M".

In "House of M" geraten die Kräfte von Wanda alias Scarlet Witch nach Visions Tod außer Kontrolle. Die Avengers und X-Men beraten, ob sie Wanda töten sollen, was diese von ihrem Bruder Quicksilver erfährt. Wanda spricht daraufhin einen Zauber aus, der die Geschichte neu schreibt und Mutanten zur dominierenden Spezies auf der Erde macht.

Dank Wolverine erkennen die Mutanten schließlich, dass sie sich in einer alternativen Realität befinden und dass Scarlett Witch von Magneto manipuliert wird. Als Wanda die Dinge in Ordnung bringen will, beraubt sie jedoch alle bis auf 198 Mutanten ihrer Kräfte, wobei auch viele Mutanten (darunter diverse X-Men) sterben.

Genau wie im Comic wird Wanda auch in "Wandavision" von einer Macht kontrolliert, worauf zum Beispiel eine mysteriöse Radio-Stimme hinweist. In der Serie handelt es sich allerdings wohl nicht um Magneto. Und es könnte noch einen weiteren großen Unterschied geben: Was, wenn Wanda das Leben von Mutanten auf der Erde nicht auslöscht, sondern diesmal neue Mutanten erschafft?

"Wandavision": Ein Meilenstein fürs MCU?

In jedem Fall scheint Wanda in "Wandavision" eine neue Realität zu kreieren, und Vision ist offenbar ein Teil davon. Dies scheint vor allem die zweite Folge zu beweisen, in der die Heldin die Zeit manipuliert, um Kummer von sich fernzuhalten. Auf diese Weise kann Vision tot und gleichzeitig lebendig sein. Zu "Infinity War" stünde die Geschichte somit auch keineswegs in Widerspruch.

Sollte die Theorie zutreffen, würde "Wandavision" übrigens Mutanten ganz neu ins MCU einführen. Die Bedeutung der Serie für das Superhelden-Universum wäre insoweit enorm.

(ju)

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