Elon Musk teilt gerne aus. Sein aktuelles Opfer: Hunter Biden.
Elon Musk teilt gerne aus. Sein aktuelles Opfer: Hunter Biden.Bild: picture alliance / newscom | JOHN ANGELILLO

"Crack und Nutten": Elon Musk schießt gegen Biden-Sohn

14.07.2022, 15:3114.07.2022, 18:23

Immer wieder macht der Milliardär Elon Musk mit spitzen Aussagen auf Twitter von sich reden. Nun hat er sich dort über Joe Bidens Sohn Hunter Biden lustig gemacht. In seinen Tweets spielt der Milliardär auf den Präsidenten-Sohn und dessen Hang zu illegalem Verhalten an. Biden muss einiges einstecken.

Elon Musk spielt auf Hunter Bidens Drogenvergangenheit an

Musk kann das Sticheln offenbar nicht lassen: Am Mittwoch etwa twitterte er ein Meme, das einen Mann mit mehreren an einem Helm befestigten Kameras und der Bildunterschrift "Hunter Biden jedes Mal, wenn er Crack und Nutten kauft", zeigt. Und: "Das gibt Go Pros eine ganz neue Bedeutung!" fügte Musk später hinzu.

Offenbar ist die Sympathie, die Hunter Biden in Musk erweckt, nicht die größte. Der Tech-Milliardär antwortete zudem mit einem lachenden Emoji und einem Daumen nach oben auf einen Kommentar eines Twitter-Nutzers, der ebenfalls über Biden witzelte: "Wenn Hunter Biden einen Alien sieht, bekommen wir wenigstens die schärfste Aufnahme, die es je gab."

Erschütternde Details über Biden kamen 2020 an die Öffentlichkeit

Mit seinen Witzen spielt Musk auf die Enthüllungen durch Hunter Bidens Laptop im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2020 an, über die die "New York Post" berichtet hatte. Pikant: Der Laptop enthielt Tausende von E-Mails im Zusammenhang mit den Auslandsgeschäften des Biden-Sohnes sowie Fotos und Videos.

Verschiedene durchgesickerte Bilder hatten ihn mit Drogenkonsum, Begegnungen mit Prostituierten und sogar Schusswaffen in Verbindung gebracht. Hunter Biden sprach anschließend offen über seine Probleme mit der Drogensucht.

Musk vs. Regierung: Immer wieder gibt es Konflikte

Dennoch ist unklar, was Musk konkret dazu veranlasst hat, Hunter Biden ins Visier zu nehmen. Überraschend ist das Verhalten allerdings nicht. Der Milliardär ist in den vergangenen Monaten häufig mit der Regierung Biden aneinandergeraten.

"Eine feuchte (Socken-)Puppe in Menschengestalt."

Musk hatte Präsident Biden etwa dafür kritisiert, dass er Tesla von seinem Vorstoß zur verstärkten Einführung von Elektrofahrzeugen ausgeschlossen hat. Einmal bezeichnete er den Präsidenten gar als "eine feuchte (Socken-)Puppe in Menschengestalt".

Unterdessen haben Beamte des Weißen Hauses angedeutet, die frostige Haltung gegenüber Tesla sei auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Tesla-Werke nicht gewerkschaftlich organisiert seien.

Hunter Biden und sein Vater Joe Biden geraten immer wieder ins Visier von Elon Musk.
Hunter Biden und sein Vater Joe Biden geraten immer wieder ins Visier von Elon Musk.Bild: picture alliance / Chris Kleponis - Pool via CNP /M |

Musks politische Auseinandersetzungen sind nicht auf die Familie Biden beschränkt. Im Juli bezeichnete der ehemalige US-Präsident Donald Trump Musk als "einen weiteren Bullshit-Künstler", nachdem bekannt wurde, dass er den Kauf von Twitter abgelehnt hatte.

Daraufhin sagte Musk, Trump sei "zu viel Drama" und sollte 2024 nicht für das Präsidentenamt kandidieren.

(ast)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Dieter Bohlen verkündet "DSDS"-Hammer

Zur kommenden Jubiläumsstaffel von "DSDS" fährt RTL große Geschütze auf, denn wie seit mehreren Wochen feststeht, feierte Dieter Bohlen 2023 sein Comeback in der Show. Seitdem ranken sich Gerüchte um die Besetzung der restlichen Juroren-Posten. Immer wieder vorn dabei: Pietro Lombardi, ehemaliger Show-Sieger, Ex-Juror und guter Kumpel des Poptitan.

Zur Story