Gottschalk DSDS

Thomas Gottschalk sprang am vergangenen Samstag kurzfristig für Dieter Bohlen ein. Bild: screenshot tvnow

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Nach Kritik an Gottschalk – "DSDS"-Finalisten verteidigen Ersatz-Juror

Unmittelbar vor dem "DSDS"-Halbfinale am vergangenen Samstag gab es massive Turbulenzen, denn Dieter Bohlen meldete sich für beide Live-Shows der Staffel krank. Diese sollten eigentlich seinen großen Abschied von der Sendung markieren, schließlich plant RTL ab nächstem Jahr dann ohne den Poptitan. Kurzfristig sprang TV-Legende Thomas Gottschalk für den 67-Jährigen ein – und erntete nach seinem Auftritt viel negatives Feedback.

Der ehemalige "Wetten, dass..?"-Moderator sei (gerade im Vergleich zu Bohlen) einfach zu freundlich gewesen und habe generell zu viel geredet, befanden zahlreiche Fans in sozialen Medien. Im Interview mit watson verteidigten nun aber die "DSDS"-Finalisten Jan-Marten und Starian den Entertainer. Daneben verrieten sie, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen.

"DSDS"-Finalisten loben Gottschalk

Gottschalk ist im Vergleich zu Bohlen natürlich alles andere als ein Musik-Experte, aber dazu stand er im Halbfinale auch ganz offen. Seine fehlende Fachkenntnis glich er durch ein besonderes Interesse an den Kandidaten aus, die er teilweise sogar wie bei einem Bewerbungsgespräch ausfragte.

Eben dieser Ansatz kam bei Starian anscheinend sehr gut an. Er hat viel Respekt vor dem 70-Jährigen und fühlte sich bei ihm als Bohlen-Ersatz bestens aufgehoben. Der Nachwuchssänger gerät gegenüber watson sogar ein wenig ins Schwärmen und meint:

"Er ist ein sehr sympathischer Mensch und durch seine Erfahrung eben auch sehr souverän. Es war eine Ehre für mich, vor ihm singen zu dürfen!"

Starian überzeugte im

Starian überzeugte im "DSDS"-Halbfinale mit "Earned It" von The Weeknd. Bild: TVNow/screenshot

Starian ergänzt, dass Gottschalk auf ihn sehr gut vorbereitet gewirkt hat – daher sei es auch gar nicht schlimm gewesen, dass er die Kandidaten zuvor noch nicht persönlich kannte, im Gegensatz zu den anderen Juroren Mike Singer und Maite Kelly. "Es hat sich gar nicht so angefühlt, als würde er uns nicht kennen", versichert der Kandidat. Zudem mutmaßt er, Gottschalk habe sich zuvor sicherlich frühere Performances der "DSDS"-Teilnehmer angesehen.

Finalist auch mit harter Juoren-Kritik zufrieden

Jan-Marten, der als erster ins Finale einzog, zeichnet ein ähnlich positives Bild von dem gebürtigen Franken. Seine Meinung: "Thomas Gottschalk war wirklich eine sehr sympathische Person, die wirklich angemessenes Feedback zu jedem einzelnen Kandidaten gegeben hat." Dass er spontan einsprang, habe man ihm überhaupt nicht angemerkt.

Jan-Marten stand Oliver Geissen vor seinem Auftritt im Halbfinale Rede und Antwort.

Jan-Marten stand Oliver Geissen vor seinem Auftritt im Halbfinale Rede und Antwort. Bild: TVNow

Überhaupt war Jan-Marten mit dem Feedback, das er über die Staffel hinweg erhielt, sehr zufrieden. Sein besonderes Kompliment an die gesamte Jury lautet: "Auch als ich keine Glanzleistung gebracht habe, haben sie ehrlich gesagt, dass es sie nicht gecatcht hat und ich konnte meinen Auftritt danach reflektieren und musste feststellen, dass sie recht hatten."

Die Zukunftspläne von Jan-Marten und Starian

Im Idealfall werden Jan-Marten die Anregungen der Juroren natürlich auch in der Zukunft noch hilfreich sein. Tatsächlich möchte er zumindest im Falle eines Siegs der Musikbranche treu bleiben und hier sein Geld verdienen. Im Gespräch mit watson äußert er aber auch noch einen anderen spannenden Plan:

"Mein Wunsch ist es außerdem, Synchronsprecher zu sein. Es würde mich freuen, wenn ich auch hier tätig sein könnte. Ich möchte mit meiner Stimme arbeiten, weil ich es liebe zu reden und zu singen. Aber das erhoffe ich mir auch, wenn ich nicht Erster werden sollte. Ich hoffe, dass ich 'DSDS' als Sprungbrett in die Branche nutzen kann."

Um sich diesen Traum zu erfüllen, wäre Jan-Marten auch bereit, "noch eine Schauspielschule zu besuchen oder eine Sprecherausbildung zu absolvieren." In der Vergangenheit arbeitete er in der Synchronsprecher-Branche schon für ein russisches Unternehmen, aber dies sei "eher amateurhaft" gewesen.

Starian hingegen möchte nach "DSDS" definitiv als Sänger durchstarten, sein Blick ist klar darauf fixiert. Zielsicher bekundet er vor dem Finale: "'DSDS' ist für mich ein tolles Sprungbrett, das mir ja auch schon eine gewisse Bekanntheit verschafft hat. Aber danach soll es mit meiner Musik-Karriere weitergehen – ob ich nun im Finale gewinne oder nicht."

Alternativen zieht der 19-Jährige momentan anscheinend nicht wirklich in Betracht. Er ergänzt: "Man sagt ja immer, dass es hilfreich ist, im Zweifel auf etwas zurückgreifen zu können. Ich versuche aber, nicht nach hinten, sondern nach vorne zu fallen und strebe in jedem Fall an, dass Musik mein Berufsfeld wird."

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