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Floki hat sich in

Floki hat sich in "Vikings" immer mehr zu einer zwielichtigen Figur gewandelt. Bild: History Channel

"Vikings": Flokis schlimmste Tat ist noch grausamer als gedacht

Der Schiffsbauer Floki hat in "Vikings" eine weite Reise hinter sich. Als Ragnars wohl loyalster Freund wurde er schnell zum Fan-Liebling, doch irgendwann wurden auch die dunklen Seiten des Charakters offensichtlich. So tötete Floki in der dritten Staffel den Mönch Athelstan, weil dieser seiner Meinung nach einen schlechten Einfluss auf Ragnar ausübte.

Über diese Begebenheit und Flokis Entwicklung sprach der Serien-Showrunner Michael Hirst nun mit dem "Express". Wie er verriet, plagen den momentan verschollenen Floki keine Gewissensbisse.

Floki bereut Athelstans Mord nicht

Floki ist in "Vikings" diejenige Figur, für die der heidnische Glaube alles bedeutet. Darum ist er offenbar auch bereit, seinen Göttern jedes erdenkliche Opfer zu bringen. Ragnar hingegen schien wegen Athelstan zunehmend vom Christentum fasziniert zu sein, was Floki wiederum überhaupt nicht passte. So tötete er den Mönch und dachte, das Richtige zu tun:

"Es gibt kein Bedauern. Er glaubte sehr stark, dass Athelstan einen schlechten Einfluss auf Ragnar hatte, da dieser sich sehr für das Christentum zu interessieren begann."

Floki meinte ganz im Sinne des Heidentums zu handeln. Dies hebt Hirst noch einmal deutlich hervor: "Floki verachtete das und er war fest davon überzeugt, dass die heidnischen Götter vor dem Christentum geschützt werden mussten."

Zumindest die Aussage, wonach Floki keine Reue empfindet, versteht sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht unbedingt von selbst. Unmittelbar vor seinem Verschwinden sah er nämlich ein großes Kruzifix in einer Höhle. Womöglich liegt die Ermordung Athelstans wie ein Fluch über ihm, was sich in der Serie auf symbolischer Ebene äußert. Dafür spricht zum Beispiel auch, dass Flokis Experiment mit der Siedlung auf Island brutal und blutig scheiterte.

Ist Floki im "Vikings"-Finale endlich geläutert?

Sogar eine Bekehrung Flokis scheint momentan nicht ganz ausgeschlossen. Schließlich setzte sich das Christentum in Europa am Ende bekanntlich gegen das Heidentum durch. Das Island-Projekt könnte eine Art letztes Aufbäumen des Schiffbauers gewesen sein. Wie Hirst weiter ausführt, hatte Floki nämlich schon eine düstere Vorahnung:

"Floki sah das auf seine seltsame Weise voraus und seine Reise nach Island war eine Möglichkeit, sich wieder mit den Göttern zu verbinden und in seinem eigenen Kopf zu bestätigen, dass sie existierten."

Athelstan war Floki in

Athelstan war Floki in "Vikings" ein Dorn im Auge. bild: history channel

Somit ist es möglich, dass wir einen veränderten Floki antreffen, wenn er im "Vikings"-Finale (hoffentlich) wieder auftaucht. Dann könnte es durchaus auch darum gehen, mit sich selbst ins Reine zu kommen, und dies führt wiederum eigentlich nur über die Auseinandersetzung mit dem Mord an Athelstan.

In der sechsten Staffel von "Vikings" begab sich Ubbe auf die Suche nach Floki. Ob er ihn wirklich noch findet oder Floki anderweitig zurückkehrt, zeigen die finalen zehn Folgen. Diese gibt es ab dem 30. Dezember bei Amazon Prime als Stream.

(ju)

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