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"Barbie": Hollywood-Film löst Trennungs-Boom bei Paaren aus

This image released by Warner Bros. Pictures shows Ryan Gosling, left, and Margot Robbie in a scene from "Barbie." (Warner Bros. Pictures via AP)
"Barbie" bricht schon jetzt Rekorde.Bild: Warner Bros. Pictures
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"Barbie": Hollywood-Hit sorgt für massenhaft Trennungen

16.08.2023, 11:57
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Schon seit Wochen sind die Kinosäle voll mit pink gekleideten Menschen, die den Film "Barbie" sehen wollen. Dabei sind es vor allem Frauen, denen der Film von Greta Gerwig mit der wenig subtilen feministischen Message gefällt.

Der Kinobesuch kann jedoch offenbar weitreichendere Folgen haben als einen Ohrwurm vom Rap-Soundtrack von Nicki Minaj und Ice Spice. Einige der Zuschauerinnen hinterfragen nach dem Spektakel auf der Leinwand sogar ihre Beziehung.

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Auf Social Media teilen Frauen einen scheinbar äußerst wirksamen Tipp, um toxische Beziehungen zu entlarven. Eine Userin schreibt auf X (ehemals Twitter): "Geht mit euren Freunden in den 'Barbie'-Film und wenn sie es hassen, macht Schluss!" Die Idee dahinter ist einfach. Wenn der Partner die feministische Aussage des Films nicht teilt, sollte er möglichst schnell verlassen werden.

Bei einigen Frauen fiel der Test wohl negativ aus. Sie berichten über Streits nach dem gemeinsamen Kinobesuch. Der ging bei manchen sogar bis zur Trennung. Männer kommen in dem Film tatsächlich weniger gut weg.

This image released by Warner Bros. Pictures shows, from left, Emma Mackey, Simu Liu, Margot Robbie, Ryan Gosling and Kingsley Ben-Adir in a scene from "Barbie." (Warner Bros. Pictures via A ...
Im Film kommen die Männer schlecht weg.Bild: Warner Bros. Pictures

Familienberaterin: Film kann Trennungsgrund sein

Trennung wegen eines Filmes? Das klingt erstmal wenig realistisch. Doch auch Familienberaterin Ruth Marquardt betont gegenüber RTL: "Nun gibt es ein großes und kraftvolles Vorbild, das weit über den Film und die Figur Barbie hinausweist: Barbie vereint die Frauen." Frauen würden über den Film zum Austausch kommen und so auch gerne mal ihre Beziehungen hinterfragen. So würden sie erkennen, "was sie in vielen Partnerschaften verloren haben: ihren Selbstwert".

Solide Beziehungen sind wohl nicht vom Film gefährdet

Wenn Männer nun aber Angst davor haben, nach dem Kino-Besuch kurzerhand von ihren Partnerinnen verlassen zu werden, kann Marquardt Entwarnung geben: "Eine Beziehung, die auf einer soliden Basis steht, wird sich nicht von einem Film umpusten lassen."

Familienberaterin Marquardt kann dem Kino-Hit auch eine interessante Botschaft für Männer entnehmen. "Ken, der nicht weiß, wer er ist, leidet ebenfalls. Das Patriarchat hat Emotionen verurteilt, das macht auch vielen Männern zu schaffen", erklärt sie.

Der Film kann also nicht nur ernsthafte Beziehungskrisen auslösen. Der Kinobesuch hat auch das Potenzial, Dialoge über das Patriarchat anzuregen. In jedem Fall sei es gut, aufzuwachen und Beziehungen auch zu hinterfragen.

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