Zu haram? Netflix' erste arabische Eigenproduktion soll in Jordanien gestoppt werden

Mit seiner ersten arabischen Eigenproduktion hat der Netflix gleich mal Ärger in Jordanien ausgelöst. Der oberste Staatsanwalt des Landes forderte die Abteilung für Internetkriminalität auf, die Ausstrahlung der Serie "Dschinn" wegen "unmoralischer Szenen" zu stoppen, wie die Nachrichtenseite Hala Achbar berichtete.

"Dschinn" – Trailer

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Video: YouTube/Netflix

Im Internet machten zahlreiche Nutzer ihrem Unmut Luft: die Serie sei obszön und könnte negative Auswirkungen auf die Jugendlichen haben.

Die Thriller-Serie "Dschinn" kam am Donnerstag raus und handelt von mehreren Schülern, die sich nach einem Besuch in der archäologischen Stätte Petra mit Geistern (arabisch: Dschinn) herumzuschlagen haben. Einige Nutzer im Netz störten sich zum Beispiel daran, dass in der Serie exzessiv Alkohol getrunken oder geküsst wird.

Jordaniens Medienkommission teilte mit, dass sie lediglich Kontrolle über Ausstrahlungen habe, die über Fernsehgeräte oder in Kinos in Jordanien gezeigt würden. Netflix bedauerte am Freitag die Reaktionen auf Twitter, teilte aber auch mit, Beleidigungen gegen die Schauspieler nicht zu tolerieren.

Und in Wahrheit darf sich Netflix für die Promo bedanken.

(tl/dpa)

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