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Die Kindergruppe in "Stranger Things" ist in Staffel vier erwachsen geworden. Bild: dpa
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"Stranger Things"-Staffel 4 hat vielsagenden Spitznamen – der etliche Serientode ankündigen könnte

22.04.2022, 11:06

Die mittlerweile vierte Staffel von "Stranger Things" steht endlich in den Startlöchern. Lange mussten die Fans aufgrund von coronabedingten Verzögerungen auf die Fortsetzung des Netflix-Hits warten, nun ist es am 27. Mai endlich so weit. Es gibt etliche Neuerungen zu verzeichnen, so geht im kommenden Monat erstmals in der Geschichte der Serie lediglich der erste Teil der Staffel online, am 1. Juli folgt der Nachschlag. Danach ist noch eine fünfte und letzte Staffel geplant.

In einem erst kürzlich veröffentlichten Trailer ist bereits ersichtlich, dass die Gruppe um Elf, Mike Wheeler, Dustin Henderson, Lucas Sinclair und Will Byers ein neuer Gegenspieler gegenübersteht, die Kreatur Vecna. Die Figur deutet mit dem menschenähnlichen Aussehen aber auch schon an, dass "Stranger Things" in Sachen Grusel und Horror noch eine Schippe drauflegen wird. Das legen nun auch die Serienschöpfer Ross und Matt Duffer nahe – und verrieten, wie die Staffel schon intern genannt wird.

"Stranger Things"-Staffel 4 könnte viele Serientode beinhalten

Wie "Entertainment Weekly" berichtet, firmiert die vierte "Stranger Things"-Staffel in Produktionskreisen schon unter dem Spitznamen "Game of Thrones"-Staffel. Das könnte durchaus bedeuten, dass etliche Charaktere, die die Zuschauer über die vergangenen Episoden liebgewonnen haben, bald ihr grausames Ableben erleben könnten – für unerwartete Todesszenen ist "Game of Thrones" immerhin bekannt. Auch Vecna könnte als neue Bestie mit etwas Fantasie an den Nachtkönig aus der Serie nach der Buchvorlage von George R. R. Martin erinnern.

Klar ist vor dem Start zumindest auch schon, dass die Gruppe der vier Hauptprotagonisten erst einmal wieder zusammenfinden muss: Die Byers haben am Ende von Staffel drei beschlossen, zusammen mit Elf von Hawkins nach Kalifornien umzuziehen.

"Stranger Things"-Schauspieler sind erwachsen geworden

Und auch eine weitere Anspielung an einen Horror-Klassiker legt nahe, dass die kommende "Stranger Things"-Staffel so düster wird, wie keine der vorangegangenen. Die Duffer-Brüder erklärten laut "Entertainment Weekly" bei einer Pressevorführung, dass auch Freddy Krueger als Vorbild für die Folgen dienen konnte – und dem Narbengesicht konnte auch nur selten ein Opfer entkommen.

Die Serienschöpfer gaben preis: "Wir dachten, es ist ein guter Zeitpunkt, um die Protagonisten in einen Horrorfilm wie 'Nightmare on Elm Street' zu stecken." Ross Duffer erklärte weiter dazu:

"Unser Ziel mit der Serie ist es, jedes Jahr etwas anderes auszuprobieren und sicherzustellen, dass sie sich weiterentwickelt, und das ergibt sich in vielerlei Hinsicht von selbst, weil unsere Kinder erwachsen werden. Ich kann sie nicht mal mehr Kinder nennen, sie sind mittlerweile junge Erwachsene."

In der Tat wurden die Jungschauspieler mit "Stranger Things" erwachsen: Hauptdarstellerin Millie Bobby Brown war zwölf, als die Serie startete und ist mittlerweile 18. Auch Finn Wolfhard, der Mike Wheeler spielt, ist 19 Jahre alt geworden.

Auch er stimmt der Marschrichtung von "Stranger Things" im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Darsteller zu und sagte dazu: "Je weiter die Serie voranschritt, desto düsterer wurde sie auch. Das passierte ganz natürlich. Es wird lustiger, es wird gruseliger, es wird dramatischer. Ich denke, das passiert einfach, weil wir erwachsen und älter werden."

Witzelnd fügte Wolfhard abschließend hinzu: "Wir werden nicht alle Perücken tragen wenn wir 40 sind und uns noch immer vor Demogorgons fürchten."

(cfl)

TV-Legende Ulrich Wickert rechnet mit Öffentlich-Rechtlichen ab

Ulrich Wickert war über Dekaden hinweg eine feste Größe im TV, 50 Jahre lang arbeitete er für die ARD. Bis 2006 präsentierte er die "Tagesthemen", die er 1991 übernommen hatte. Am 2. Dezember feiert Wickert seinen 80. Geburtstag – kurz zuvor findet er in einem Interview mit der "Bild" klare Worte über seinen einstigen Arbeitgeber und spricht über die Krise bei den Öffentlich-Rechtlichen.

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