Alicent und Rhaenyra sind von Freundinnen zu Rivalinnen geworden.
Alicent und Rhaenyra sind von Freundinnen zu Rivalinnen geworden.Bild: HBO
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"House of the Dragon"–Rätsel geklärt: Darum fehlt eine wichtige Figur in Staffel 1

16.10.2022, 09:37

"House of the Dragon" kann bislang viele "Game of Thrones"-Fans überzeugen, nach bislang acht Episoden fährt das Prequel überwiegend positive Kritiken ein. Nun meldet sich George R.R. Martin zur neuen Serie zu Wort, der das Fantasy-Universum mit seiner Buchreihe erschaffen hat.

Nicht nur gibt der Autor über seinen Blog seine persönliche Einschätzung zur ersten Staffel ab – er erklärt auch, warum eine wichtige Figur aus dem zugrunde liegenden Roman bis jetzt noch nicht aufgetaucht ist.

"House of the Dragon": Autor im Zwiespalt

Martin zeigt sich begeistert darüber, dass HBO "House of the Dragon" insgesamt zehn Stunden Spielzeit pro Staffel einräumt. Diese ist auf zehn Episoden verteilt. Der Autor stellt ein Gedankenspiel an und überlegt, wie es bei 13 Stunden per Staffel wäre:

"Wenn 'House of the Dragon' 13 Episoden pro Staffel hätte, hätten wir vielleicht Dinge zeigen können, die wir durch Zeitsprünge überbrücken mussten."

In der Serie gab es bislang zwei größere Zeitsprünge, mit denen jeweils auch ein Austausch von Stars einherging. Nicht wenige Fans fanden das verwirrend. Nach Martins Einschätzung würden mehr Folgen aber auch ein gewisses Risiko mit sich bringen: Für manche könne das Erzähltempo dann zu "langsam" sein, spekuliert der Schriftsteller.

Eine Sache liegt ihm jedenfalls etwas schwer im Magen: "Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit gehabt, um die Beziehung zwischen Rhaenyra und Ser Harwin, die Ehe von Daemon und Laena und ihre Zeit in Pentos sowie die Geburten verschiedener Kinder zu zeigen."

Abseits dessen hat der 74-Jährige aber sehr viel Lob für die beiden Showrunner Ryan Condal und Miguel Sapochnik übrig: "Die Folge vom letzten Sonntag, 'Lord of the Tides', war alles, was ich mir erhofft hatte."

George R.R. Martin klärt Rätsel um vermisste Figur

Achtung, ab hier folgen konkrete Spoiler zur Buchvorlage von "House of the Dragon". Wer sich lieber von der Serie überraschen lassen möchte, sollte also vorsichtig sein.

In der Buchvorlage "Fire and Blood" hat die Protagonistin Alicent insgesamt vier Kinder, doch "House of the Dragon" zeigte bislang nur drei: die Söhne Aegon und Aemond sowie Tochter Helaena.

Martin bestätigt jetzt auf seinem Blog, dass das vierte Kind nicht etwa vergessen wurde. Seine simple Erklärung für die Abwesenheit des dritten Sohnes lautet:

"Ihr jüngster Sohn Daeron ist aktuell in Oldtown. Wir hatten keine Zeit, ihn in diese Staffel einzubetten."

Da Daeron im Verlauf der Geschichte eine größere Rolle spielt, ist fest davon auszugehen, dass die Fans ihn auch noch in der Serie zu sehen bekommen werden – vermutlich in Staffel zwei. Die Drehs zu den neuen Folgen beginnen im Frühjahr 2023, eine Veröffentlichung vor dem Jahr 2024 ist eher unwahrscheinlich.

Patricia Kelly gibt neue Tourdaten bekannt und enttäuscht Fans

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