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DER Song der Nachkriegszeit bekommt einen Film: Mit Makatsch und Bleibtreu

New York war schon immer Projektionsfläche für Sehnsüchte – auch in Deutschland. Niemand weiß das besser als Udo Jürgens. Der landete mit seinem melancholisch-schönen Klagelied "Ich war noch niemals in New York" einen Hit, der auch im Jahr 2019 auf keiner 80ies-Playlist fehlt. Dieser Hit bekommt jetzt seinen eigenen Film mit deutscher Star-Besetzung.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Ein Familienvater geht nach dem Abendessen Zigaretten holen und kommt dabei auf die Idee, er könnte seine Familie samt kleiner Tochter im Stich lassen und seinem spießbürgerlichen Leben entfliehen – "Autostopp und einfach weg", heißt es im Song an einer Stelle.

Schließlich entscheidet er sich dagegen, hängt aber dem Traum weiter nach, einmal in zerrissenen Jeans durch San Francisco zu laufen. Was ihn aufgehalten hat? Wir wissen es nicht. Vielleicht war es die Liebe zu seiner Tochter, vielleicht zu seiner Frau, vielleicht hatte er auch einfach nur Schiss. Soweit, so unmöglich diesen Song heute nochmal aufzunehmen.

Raumspray gefällig?

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Sänger Udo Jürgens ist inzwischen tot, das Lied seit 2007 in ein Musical verwurstet - und jetzt kommt der Stoff als Film. Dessen Besetzung fühlt sich ein bisschen an wie das Who-is-who des deutschen Feel-Good-Kinos: Moritz Bleibtreu, Heike Makatsch, Uwe Ochsenknecht und Katharina Thalbach, um nur ein paar zu nennen.

Am Dienstag hat Verleiher Universal einen Trailer veröffentlicht, den ihr euch hier ankucken könnt:

Auffällig ist dabei nicht nur die quietsch-bunte Farbgebung, die ein wenig an Wes Andersons Meisterwerk "Grand Budapest Hotel" erinnert. Die Geschichte haben Regisseur Philipp Stölzl und Drebuchautor Alexander Dydyna dabei in Teilen aus dem Musical übernommen.

Waren bestimmt schonmal in New York: Heike Makatsch und Moritz Bleibtreu

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An die Stelle des Familienvaters, der einmal noch der Enge seiner Familie entfliehen möchte, tritt die Mutter Maria (Katharina Thalbach). Die verliert ihr Gedächtnis, wacht auf und erinnert sich nur noch an eines: "Ich war noch niemals in New York".

Maria macht ernst, und schmuggelt sich auf einen Passagier-Dampfer als blinde Passagierin ein. Die Tochter Lisa folgt ihr und beide finden sich schließlich auf einem Trip nach New York wieder.

Ob der Film den Erfolg des Musicals wiederholen kann? Erfahren wir am 24. Oktober. Dann ist Kinostart.

(pcl)

Regisseur für Breaking-Bad-Kinofilm steht fest

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