This image released by 20th Century Studios shows Britain Dalton, as Lo'ak, in a scene from "Avatar: The Way of Water." (20th Century Studios via AP)
Die Na'vi aus "Avatar": Offenbar nicht nur friedliche Wesen.Bild: 20th Century Studios
Filme

"Avatar": Regisseur enthüllt überraschendes Detail zu Fortsetzung

07.01.2023, 15:19

Am 14. Dezember startete "Avatar: The Way of Water" in den deutschen Kinos. Auch wenn viele Leute in Frage gestellt haben, ob er mit dem Erfolg von "Aufbrauch nach Pandora" mithalten könne, hat der Film bereits jetzt Rekorde gebrochen:

So waren in Deutschland bereits über fünf Millionen Menschen für den zweiten Teil von "Avatar" im Kino. Damit ist er der erfolgreichste Film des Jahres 2022. Hierzulande belegt er sogar schon jetzt Platz neun der erfolgreichsten Filme überhaupt. Platz eins, wenn es um die erfolgreichsten Filme seit Ausbruch der Pandemie geht, heißt es im "Stern".

Regisseur spricht über dritten Teil

Noch während besagter Film auf Hochtouren im Kino läuft, steht bereits fest, dass es nicht bei diesem bleiben wird. Vielmehr ist die Geschichte bereits auf insgesamt fünf Teile festgelegt und zu einem Großteil auch schon gedreht und produziert. Der dritte "Avatar" soll es somit bereits 2024 in die Kinos schaffen.

"Die letzten Teile werden die besten sein. Die ersten haben den Tisch gedeckt, jetzt wird das Essen serviert."
James Cameron

An sich sollte der Erfolg der ersten beiden Filme bereits für ausreichend Neugierde auf die Fortsetzungen sorgen. Dennoch hat sich nun Regisseur James Cameron zu Wort gemeldet und überraschende Details zur weiteren Handlung verraten.

Kritische Fans mögen skeptisch sein, denn wie häufig nimmt die Qualität großer Filme im Laufe seiner Fortsetzungen ab? Cameron zeigt sich dennoch absolut überzeugt von dem, was er noch vor hat. In einem Interview mit der französischen Zeitung "20 Minutes" sagte er nun sogar: "Die letzten Teile werden die besten sein. Die ersten haben den Tisch gedeckt, jetzt wird das Essen serviert."

Na'vi sollen erstmals böse sein

Von der Qualität einmal abgesehen, hat der Regisseur in dem Interview auch über Inhaltliches gesprochen: Während der zweite Teil die Wasser-Welt von Pandora beleuchtete, inklusive aller Wesen, die dort ihr Zuhause haben, soll der dritte Teil den Kontrast dessen repräsentieren: das Feuer. Entsprechend soll es sich bei den dortigen Bewohnern um sogenannte "Ash People" handeln (frei übersetzt: die "Asche-Völker").

James Cameron ist vor allem für seine Filme "Avatar", "Titanic" oder "Terminator" bekannt.
James Cameron ist vor allem für seine Filme "Avatar", "Titanic" oder "Terminator" bekannt.Bild: AP / Ahn Young-Joon

Ein Detail hebt der Filmemacher dabei besonders hervor: Wenn Pandora eine Feuer-Welt bereithält, wird sich diese auch in den besagten Völkern widerspiegeln. Die blauen Kreaturen sollen somit erstmals ihre dunkle Seite zum Ausdruck bringen. Angesichts dessen, dass bisher lediglich die Menschen als die bösen Angreifenden dargestellt wurden, und die Na'vi als das friedliche Gegenteil, ist dieser Ansatz neu.

Cameron sagt:

"In den früheren Filmen gibt es sehr negative Beispiele menschlichen Handelns und sehr positive Na'vi-Beispiele. In 'Avatar 3' werden wir das Gegenteil tun."
James Cameron

Cameron will das ganze Bild zeigen

Warum die bisher ausschließlich friedlich lebenden Wesen nun plötzlich ihre böse Seite zum Vorschein bringen sollen, begründet der dreifache Oscar-Preisträger damit, dass er die vollständige Komplexität dieser Fantasie-Welt aufzeigen will.

So heißt es weiter in dem Interview: "Ich will die Na'vi aus einem anderen Blickwinkel zeigen, denn bisher habe ich nur ihre guten Seiten gezeigt."

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