Larissa bei gntm

Larissa Onac beim Nackt-Walk bei "GNTM". Bild: Screenshot / ProSieben

"Ab irgendeinem Zeitpunkt war mir alles egal": Ausgeschiedene "GNTM"-Kandidatin spricht Klartext über Nackt-Walk-Eklat

In der diesjährigen Staffel von "GNTM" mit Heidi Klum gibt es gleich mehrere Änderungen: Einerseits musste die mittlerweile 16. Staffel der Model-Castingshow auf ProSieben wegen der Corona-Pandemie komplett in Deutschland abgedreht werden. Normalerweise geht es für Heidis "Mädchen" irgendwann im Laufe der Sendung immer nach Los Angeles in ein Modelloft, in diesem Jahr steht das in Berlin. Und noch eine wichtigere Neuerung gab es: Statt des traditionellen Nackt-Shootings mussten die Kandidatinnen (fast) völlig unbekleidet über den Catwalk gehen. Nicht alle fanden diese Form des Walks so angemessen.

Unter anderem Peyman Amin, der für vier "Germany's next Topmodel"-Staffeln einer der Juroren neben Heidi Klum gewesen ist, bezeichnete die Aktion als einen regelrechten Eklat: "Es war 'ne ganz miese Nummer und nur für die Quote gemacht", äußerte er sich gegenüber "Bild" zum Nackt-Walk. Er selbst würde als Modelagent seinen Klientinnen davon strikt abraten.

Die "GNTM"-Kandidatinnen hatten allerdings keine große Wahl: Mit ein wenig Schaum bedeckt, ging es beim sogenannten "Foamy Walk" über den TV-Studio-Laufsteg. Immerhin gab es bis auf Heidi und die Gastjurorin Ellen von Unwerth kein wirkliches Publikum. Im Show-Schnitt wurde außerdem Wert darauf gelegt, dass der Schaum oder die Studiokulissen den Intimbereich der Models verdecken. Ein wenig wurde hinterher auch mit Zensurbalken nachgeholfen.

"GNTM"-Kandidatinnen wussten zunächst nichts vom Schaum

Dass es überhaupt ein Schaumkleid geben würde, das sich während des Walks allerdings mehr oder minder auflösen sollte, das wussten die Kandidatinnen erstmal nicht, wie sich das mittlerweile ausgeschiedene Curvy-Model Larissa Onac jetzt im Interview mit Roman Wagner für seinen Youtube-Kanal "Die It-Girl Agenten" erinnerte: "Anfangs wussten wir nicht, dass wir noch Schaum kriegen. Das war dann schon... einfach so... das wäre schon krass gewesen", führte die 22-Jährige aus. Aber große Gedanken habe sie sich dabei dennoch nicht gemacht. Etwas abgeklärt deutete sie weiter an:

"Aber irgendwie, ab irgendeinem Zeitpunkt war mir alles egal. Ich dachte mir, sie werden das schon so machen, dass man nichts sieht und am Ende war es dann ja auch so. Das war völlig okay."

Passend dazu habe Larissa durch ihre "GNTM"-Teilnahme gelernt, dass sie "ein unkomplizierter Mensch" sei. Und tatsächlich regte sich auch unter den anderen "Mädchen" eigentlich wenig Widerstand gegen den hinterher sehr umstrittenen Walk in Folge vier. Heidi stellte lediglich fest, dass sich Models eben in ihrer Haut wohlfühlen müssen.

In einer offiziellen Mitteilung von ProSieben hieß es im Nachhinein, dass der Nackt-Walk als etwas Besonderes innerhalb der Folge erzählt worden sei – den Models sei geholfen worden, den Walk zu meistern und hinterher seien alle euphorisiert gewesen.

Unter anderem die "GNTM"-Gewinnerin von 2015, Vanessa Fuchs, erklärte jedoch auch, dass das außerhalb des Kandidatinnenkreises etwas anders gewirkt habe und sie für sich nie so eine Aktion akzeptiert hätte: "Ich hätte das nicht gemacht. Meine Modeschauen waren keine Nacktshows. Das wird es für mich auch nicht geben", stellte sie gegenüber "Bild" rigoros fest.

Larissa verpasst Einzug in die Show-Top-Ten

Mit Larissa ist nun eine Kandidatin gegangen, die ohnehin wenig Sendezeit innerhalb der Staffel bekommen hat. Das erklärte sich die Elftplatzierte durch ihre ruhige, zurückhaltende Art: "Wenn man sich mit der Sendung beschäftigt, dann wusste man, dass ich da bin. Aber man wusste nicht so viel über mich." Auch mit ihren Kontrahentinnen sei sie nicht angeeckt und mit Dascha Carriero ist momentan noch eine weitere kurvigere Kandidatin im Rennen, die, anders als Larissa, sehr gern und häufig im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.

Nur weil Heidi vor Castingbeginn dazu aufgerufen hatte, dass sich auch Curvy-Models bewerben sollen, habe Larissa sich schließlich gemeldet. Der Begriff "curvy" sei für sie kein Problem, allerdings schätze sie sich nicht als übergewichtig ein: "Mich stört das nicht, wenn mich jemand Curvy-Model nennen will, bin ich auch das Curvy-Model." Weiter erklärte sie jedoch auch die Schwierigkeiten bei der Selbstwahrnehmung ihres Körpers:

"Ich selber wusste auch nicht, wie ich mich bezeichnen soll, weil ich schon ein Zwischending zwischen curvy und skinny bin, einfach normal. Aber von den Maßen gehöre ich schon eher in die Curvy-Richtung und so habe ich mich dann auch vorgestellt."

Stattdessen habe Larissa aber durchaus "sehr sportliche oder weibliche Kurven" und fühlte sich beim Curvy-Aufruf von Klum auch angesprochen. Nun ärgere sich die gebürtige Niedersächsin allerdings in erster Linie darüber, dass sie den Einzug in die "GNTM"-Top-Ten knapp verpasst hat.

Künftig könnte man Larissa aber eventuell in weiteren TV-Shows sehen – allerdings schweben ihr da eher "unspektakuläre" Formate wie "Let's Dance" oder "Shopping Queen" vor. Sendungen wie "Love Island" wären ihr dagegen zu unangenehm: "Ich schaue das super gerne an, aber die Challenges, die die da machen müssen, das wäre mir zu peinlich. Und teilweise auch zu albern", stellte sie schließlich klar.

(cfl)

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