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Hier sind die Kandidatinnen bei der vergangenen Folge zu sehen, in der sie sich um Jobs bemühen mussten. ProSieben/ Richard Hübner

"GNTM"-Kandidatin enthüllt: "Ging direkt weiter mit den Dreharbeiten, das war einfach zu viel für meinen Körper"

In der 12. Folge von "GNTM" kämpfte unter anderem Kandidatin Elisa Schattenberg ums Weiterkommen. Die 20-Jährige konnte allerdings bei den Castings nicht überzeugen. Auch wenn sie als eine Favoritin von Heidi Klum galt, schien sie sich im weiteren Verlauf der Staffel nur schwer gegen die Konkurrenz durchsetzen zu können. Zwar wurde sie sowohl beim Flaconi- als auch beim Galvan-Casting eingeladen, gereicht hatte es aber trotzdem nicht. Star-Designer Kilian Kerner erteilte ihr ebenso eine Absage.

Heidi Klum schickte sie schließlich nach Hause und erklärte bei der Entscheidung: "Für dich geht es an dieser Stelle leider nicht mehr weiter." Thomas Hayo pflichtete bei: "Du bist jetzt ein Model. Und als Model trittst du hier ins Casting ein und nicht als Mädchen, das Model werden möchte." Schnell kullerten bei Elisa die Tränen. Doch für ihre Performance kann noch ein ganz anderer Grund verantwortlich gewesen sein, denn das Nachwuchsmodel hatte sich während der "GNTM"-Zeit mit Corona infiziert.

Elisa erklärt, wie es ihr nach Corona-Erkrankung ging

Im Youtube-Interview mit "Die It-Girl-Agenten" sprach Elisa nun über ihre Zeit bei "GNTM". Im Zuge dessen berichtete sie auch über ihren damaligen Gesundheitszustand: "Das hat man vielleicht auch bei der letzten Sendung gesehen, ich war sehr bleich und sah sehr schwach aus. Viele haben mich auch gefragt, warum ich so unmotiviert war. Das lag daran, dass ich ein paar Wochen vorher an Corona erkrankt bin und mich das ziemlich hart getroffen hat. Ich musste nicht ins Krankenhaus, aber mein Verlauf war trotzdem nicht so wunderschön."

Schließlich schilderte die 20-Jährige, wie schlecht es ihr wirklich ging: "Also ich hatte auf jeden Fall mit Atemnot, mit extremen Gliederschmerzen zu kämpfen. Ich konnte nicht auf Toilette gehen, nicht duschen, ich konnte eigentlich nichts selber machen. Ich konnte nicht aufstehen, hatte im Liegen Schmerzen. Ich hatte eigentlich 24/7 nur Schmerzen." Und weiter:

"Mit der Atmung ist es nicht so geil, wenn du denkst, da passiert gleich was oder wir müssen jetzt ins Krankenhaus. Meine Mama war auch voller Sorgen, weil das echt nach hinten losgehen kann."

Das Model habe auch seinen Geschmacks- und Geruchssinn verloren und musste gegen Migräne und Fieber kämpfen. Besonders bitter: "Als ich mich dann auskuriert habe, ging es dann gleich direkt weiter mit den Dreharbeiten. Ich glaube, das war einfach zu viel für meinen Körper. Es gibt ja Leute, die auch ein bisschen mehr Zeit brauchen, die sind dann vielleicht gesund, aber nicht hundert Prozent fit oder regeneriert. Das war einfach bei mir der Fall." Auch ihren Angehörigen sei bei der Ausstrahlung am vergangenen Donnerstag aufgefallen, dass sie noch angeschlagen war, wie Elisa erklärte:

"Es war schon erschreckend, wie viele Familienmitglieder mir geschrieben haben, dass sie mir in Bezug auf die letzte Folge angesehen haben, wie schlecht ich eigentlich aussah."

Während ihrer Erkrankung rund um die Weihnachtszeit habe sie sehr viel Angst gehabt: "Ich habe auch sehr viel geweint. Vor allem der Zeitraum, es waren Feiertage und ich bin ein sehr traditioneller Mensch, das hat mich noch mal doppelt mitgenommen. Wenn man dann zu Hause ist, würde man sich auskurieren, Zeit mit seinen Liebsten verbringen. Das gab es dann aber nicht. Diese Isolation tat einfach weh." Im Vergleich zu sehr vielen anderen Menschen habe sie dann aber doch Glück gehabt.

Auch heute hat Elisa noch mit Spätfolgen zu kämpfen. Im Gespräch meinte sie: "Tatsächlich kann ich eklige Gerüche wie Dünger nicht mehr riechen. Ich wohne auf dem Land und wenn der Bauer düngt, riecht man das durchs ganze Dorf. Ich merke das einfach nicht."

Abschließend sagte sie übrigens über ihre gesammelte Erfahrung bei "GNTM": "Rückblickend war das auf jeden Fall eine sehr prägende Zeit. Es war interessant, mal hinter die Kulissen zu schauen und zu sehen, wie das Ganze abläuft, wie die Produktion ist und was für Leute hinter 'Germany's next Topmodel' stecken." Durch die Show habe sie einen Push erhalten. "Jetzt stehe ich selbstbewusst vor der Kamera und brauche mich nicht zu scheuen", so Elisa.

(iger)

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