Bushido

Bushido meldet sich nach Anschuldigungen zu Wort. Bild: screenshot instagram.com/bush1do

Rapper veröffentlicht pikantes Bushido-Video – der reagiert prompt

Seit einiger Zeit stehen schwere Vorwürfe gegen Rapper Samra im Raum. Die Youtuberin Nika Irani beschuldigt ihn, sie in einem Studio in Brandenburg bedrängt und vergewaltigt zu haben. Samra selbst, für den nach wie vor die Unschuldsvermutung gilt, bestreitet die Vorwürfe und will nun sogar selbst gerichtlich gegen die Anschuldigungen vorgehen. Nika Irani hingegen wählte bislang bewusst (wie viele Opfer) nicht den Weg zur Polizei.

Die Geschehnisse rund um den Deutschrapper schlugen extrem hohe Wellen. Unter dem Hashtag #deutschrapmetoo schilderten zahlreiche weitere Frauen ähnliche Erlebnisse mit Samra und weiteren Rappern. Am Samstagabend meldete sich nun ein deutscher Rapper zu dem Thema zu Wort und sorgt mit einer Enthüllung für Aufregung in der Hiphop-Szene.

Der Rapper Cashmo hatte kürzlich angekündigt, bei 100.000 Followern auf Instagram ein Video zu veröffentlichen, in dem ein bekannter Rapper zu sehen ist, der eine vermutlich Minderjährige massiv bedrängt. Es dauerte nicht lange, bis er die geforderte Followerzahl tatsächlich erreicht, sogar überschritten hatte. Am Samstagabend, um 20 Uhr, ließ er dann die Bombe platzen.

Rapper Cashmo veröffentlicht pikantes Video von Bushido

Auf Youtube zeigte er ein Video, das bereits mehr als zehn Jahre alt zu sein scheint, auf dem ein junger Mann mit freiem Oberkörper immer wieder auf eine ziemlich verunsichert wirkende junge Frau (sie wurde vorab im Video gepixelt) einredet, sie mit seinen Aussagen durchaus bedrängt. Der Mann ist unverkennbar Bushido!

Cashmo-Video mit Bushido

Auf Youtube veröffentlichte Cashmo ein Video, in dem Bushido zu sehen ist, Bild: screenshot youtube

Das Video, das mit Untertiteln versehen ist, stoppt Cashmo immer wieder, um es seinerseits für seinen Youtube-Channel zu kommentieren. Er geht davon aus, dass der Rapper – er muss nach Aussagen in den Aufnahmen damals etwa 26 Jahre alt gewesen sein – das Mädchen (sie gab sich offenbar als 18-Jährige aus) zum Sex überreden wollte. "Labert mich nicht voll, ihr Spackos, ihr wisst ganz genau, worauf der hinauswill", meint Cashmo in Richtung der Zuschauer.

Konkrete Aussagen dazu sind in den gezeigten Sequenzen allerdings nichts zu sehen. Jedoch redet Bushido in einem teils aggressiven Ton auf die junge Frau, die auf einem Bett liegt, ein, droht ihr sogar unterschwellig.

Am Ende ruft Cashmo dazu auf, Bushido "zu canceln". Nun würde sich zeigen, ob der Welt wirklich etwas daran liege "die wahren Täter an den Pranger zu stellen". Dass das Video für ihn ohne Konsequenzen bleibt, glaubt Cashmo übrigens nicht, er rechnet bereits mit Post von Bushidos Anwalt.

Bushido räumt Fehler ein

Doch auf Post von Bushido muss er wohl länger warten. Denn der reagierte einfach selbst auf die Anschuldigungen – und zwar nur wenige Minuten nachdem das Youtube-Vidoe online ging. In einem Live-Video auf Instagram stellte er sich persönlich seinen Fans und vor allem Hatern.

In dem fast 30-minütigen Livestream sieht man Bushido durch seinen Garten spazieren, er spricht nonstop in die Kamera und räumt ein: "Ja, das dort gezeigt wurde, ist tatsächlich passiert." Das Abschleppen von Mädels nach Konzerten habe damals zu seinem Lebensstil gehört. Damals habe sich alles darum gedreht, "die Dose zu knacken", wie er es nennt.

Bushido entschuldigt sich in seinem Video-Statement mehrfach für das, was er in der Vergangenheit falsch gemacht hat und stellt klar: "Kein Mädchen hat es verdient, so behandelt zu werden. Absolut richtig." Er stimmt Cashmo sogar zu, dass das, was im Video zu sehen ist, "nicht cool" gewesen sei. Da gebe es "gar keine Argumentation". Das Video dürfe Cashmo auch weiterhin auf seinem Kanal stehen lassen, er wolle keine Löschung erwirken. "Das kann ich wie ein Mann ertragen und werde es auch so durchstehen", meint Bushido.

Bushido kritisiert Cashmo

Allerdings sieht er hinter der Veröffentlichung des Videos die falschen Intentionen:

"Ihr wollt Schaden anrichten – gegen meine Kinder, gegen meine Familie."

Außerdem kritisiert Bushido, dass Cashmo für die Veröffentlichung des Videos zunächst die 100.000-Follower-Marke knacken wollte. Wenn es ihm wirklich um die Sache gegangen wäre, hätte er das anders gelöst. Abschließend erklärte Bushido noch einmal: "Ich möchte mich bei allen Frauen entschuldigen, die auch durch mich Unrecht erfahren haben." Er betont: "Jetzt als Vater von Töchter, hoffe ich, dass meine und eure Töchter nicht solchen Menschen über den Weg laufen wie mir damals."

Nach dem Video-Statement scheint Bushido das besagte Video nun in ganzer Länger vorzuliegen. Wenige Stunden später meldete er sich in seiner Story erneut mit einem Screenshot zu Wort und schreibt dazu: "Da hat der Brudi aber ganz viel weggelassen."

Bushido

Auf Instagram kündigte Bushido an, sich erneut zu dem Thema zu melden. Bild: screenshot instagram.com/bush1do

Bushido kündigte weiter an, sich zu dem Thema vermutlich am Sonntagabend erneut zu Wort zu melden.

(jei)

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