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Coachella: Deutscher Influencer Paul Bunne versucht auf Festival zu gelangen

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Rund 250.000 Menschen besuchten das Coachella-Festival. Bild: IMAGO / USA TODAY Network
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Deutscher Influencer wollte sich mit dreister Masche auf Coachella-Festival schleichen

15.04.2024, 19:04
Jermain Märtin
Jermain Märtin
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Das Coachella-Festival aus den USA gehört zu den größten Musik-Festivals der Welt. Eine Reihe an Musiker:innen, aus vielen verschiedenen Genres, bedienen die Musikgeschmäcker vieler Fans. Einige bekannte Künstler:innen unter ihnen sind etwa Lana Del Rey, Tyler the Creator oder Doja Cat.

Auf dieses Festival versuchte ein deutscher Influencer, der bekannt für seine gewagten und oft kontroversen Aktionen ist, sich vergeblich zu schleichen. Die Rede ist von Paul Bunne.

Wie wollte Paul Bunne auf das Coachella-Festival gelangen?

Für seinen neuesten Coup griff Bunne zu einer nicht ganz unbekannten Methode: Er gab sich als Sicherheitsmitarbeiter aus. Dazu trug er eine blaue Warnweste, in der er statt eines offiziellen Ausweises seine Krankenkassenkarte steckte. Ein Klemmbrett, beklebt mit dem Schriftzug "Coachella" auf der Rückseite und einem Flyer auf der Vorderseite, sollte seine Tarnung vervollständigen.

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Mit dieser Ausrüstung versuchte er, die Sicherheitskontrollen zu umgehen – eine Strategie, die ihm bereits bei anderen großen Events wie einem Beyoncé-Konzert oder der Fashion Week in Mailand zum Erfolg verholfen hatte.

Die erste Hürde waren die Shuttlebusse zum Coachella-Festival

Bunnes erster Test fand an einer Shuttlebus-Haltestelle statt. Geschickt drängelte er sich an der Warteschlange vorbei und stellte sich den dort wartenden Mitarbeitern als einer ihrer Kollegen vor. Ohne weitere Rückfragen zu seiner Person oder seiner Aufgabe ließen sie ihn passieren, und er gelangte problemlos mit dem Bus zum Festivalgelände.

Am Ziel angekommen, trug Bunne noch immer nur seine Warnweste und sein Klemmbrett. Er schaffte es, die erste Sicherheitskontrolle zu überwinden, indem er vorgab, eine vermeintlich wichtige Person – die insgeheim nur eine Freundin von ihm war – zur "Hauptstation" zu bringen.

Doch nicht lange danach forderte ein aufmerksamer Sicherheitsmitarbeiter ihn auf, seinen offiziellen Ausweis vorzuzeigen. Der Sicherheitsmitarbeiter meinte, dass jeder, der dort arbeitet, einen solchen haben müsse. Als Bunne keinen gültigen Ausweis präsentieren konnte, wurde ihm der weitere Zutritt verwehrt und er musste das Gelände verlassen.

Der zweite Versuch, auf das Gelände des Coachella-Festivals zu gelangen

Nicht gewillt aufzugeben, versuchte er es über einen anderen Eingang erneut, diesmal mit dem Ziel, direkt in den VIP-Bereich zu kommen. Doch auch hier endete sein Versuch schnell, als ein Sicherheitsmitarbeiter ihn stoppte und nach seinem Ziel fragte.

Bunnes schnelle Antwort, er müsse zu "E1", verriet ihn, als der Mitarbeiter klarstellte, dass es sich dabei um einen Parkplatz handelte. Bunne stellte es zwar als Fehler seiner Auftraggeber dar und der Security zeigte auch Verständnis, doch es half ihm nicht weiter. Ein herbeigerufener Vorgesetzter beendete schließlich Bunnes Versuch, indem er ihn erneut des Geländes verwies.

Deprimiert, aber erleichtert, dass er nicht mehr mit den Securitys sprechen muss, rief Bunne ein Uber, um die Rückfahrt nach Palm Springs anzutreten, die ihn 38 Dollar kostete. Trotz des Scheiterns seiner Versuche und des hohen Stresslevels während der Aktion, zieht Bunne das Fazit, dass das Festival seinen "Sicherheitstest" bestanden hat. Er betont, dass der Stress "der Horror" war und rät ausdrücklich davon ab, seine Aktionen nachzuahmen.

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