Oliver Pocher meldete sich mit einer neuen Bildschirmkontrolle zurück.
Oliver Pocher meldete sich mit einer neuen Bildschirmkontrolle zurück.Bild: screenshot instagram.com/oliverpocher/

"Manchmal ist man einfach so Banane in der Birne" – Oliver Pocher zieht nach Hochwasser-Katastrophe vernichtende Bilanz

29.07.2021, 09:54

Die Hochwasserkatastrophe hält die Menschen in Deutschland weiter in Atem. Noch immer werden mehr als 140 Menschen vermisst und schon wieder wurden neue Starkregenfälle vorausgesagt. Auch Oliver Pocher und seine Frau Amira waren in ihrem Kölner Haus von den Wassermassen betroffen, wie der Comedian nun in einer neuen Bildschirmkontrolle verrät. Bei ihnen sei das Wasser zwar "nur" in den Keller geflossen, aber er könne nachvollziehen, wie schlimm es für diejenigen ist, die durch das Unwetter alles verloren haben.

"Man kann nicht viel machen, grundsätzlich ist es ein Naturereignis, das immer wieder eintreten wird und ich glaube, der Klimawandel ist jetzt da und für viele nochmal extrem greifbar geworden", schlägt Pocher auf Instagram ernste Töne an, ehe er auf NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zu sprechen kommt. Auf ihn könne man sich verlassen, unkt Pocher angesichts der Bilder, die Laschet bei einer Rede Steinmeiers lachend zeigen. "Die nächste Katastrophe kommt bestimmt und dann hat man einen Politiker, der weiß, wie man sich verhält", scherzt er.

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Kritik an Influencern nach Hochwasserkatastrophe

Doch nicht nur Armin Laschet wird von Pocher kritisiert, auch die Influencer. Denn zwar teilten viele Spendenaufrufe, doch gingen dann ziemlich schnell wieder zur Tagesordnung über - inklusive Werbe-Kooperationen. Sowohl die Harrisons als auch Iris Klein fielen dem Comedian dabei ins Auge.

Aber auch der Wendler oder Attila Hildmann nutzten die Katastrophe, um weiter ihre fragwürdigen Ansichten auf Telegram zu teilen. Wendler und Hildmann behaupteten, wie Pocher weiter erklärt, es gebe "Wetterstationen, die dieses Wetter manipulieren, damit wir alle im Katastrophenzustand sind". Pochers Fazit zum Wendler:

"Manchmal ist man einfach so Banane in der Birne, da ist der Zug schon abgefahren."
Oliver Pocher zeigt einen Telegram-Post von Michael Wendler.
Oliver Pocher zeigt einen Telegram-Post von Michael Wendler.Bild: screenshot instagram.com/oliverpocher/

"Organisiert Hilfe, fahrt von mir aus hin, aber macht es nicht einfach nur für Likes, für Klicks, für schnelle Momente, sondern wenn ihr wirklich helfen wollt. Dann informiert euch, denn es ist wirklich gefährlich. Aber wenn jemand mehr Storys posten kann, als dass er arbeitet, hat er, glaube ich, da seinen Job nicht gemacht", fasst Pocher passend zusammen. "Was ist denn mit dem guten, alten einfach hinfahren, machen und die Fresse halten, ist das auch in Ordnung?", fragt er. Man müsse sich da schließlich nicht nur noch selbst inszenieren.

(jei)

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