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The Beatles: Musiklegende wird bei Kritik zu neuem Song obszön

FILE - The Beatles, from left, John Lennon, George Harrison, Ringo Starr and Paul McCartney arrive in Liverpool, England on July 10, 1964, for the premiere of their movie "A Hard Day's Night ...
53 Jahre nach der Trennung der Beatles wurde ein neuer Song der Band veröffentlicht.Bild: AP
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The Beatles: Musik-Legende wird bei Kritik zu neuem Song obszön

03.11.2023, 20:48
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Fans der Kult-Band Beatles erleben gerade etwas, das viele wohl nicht für möglich gehalten hätten: 53 Jahre nach der Trennung der Band haben die Musiker einen neuen Song veröffentlicht. Und das, obwohl mehrere Mitglieder der Beatles inzwischen verstorben sind.

Möglich macht das eine künstliche Intelligenz (KI), die ein bisher unveröffentlichtes Lied zum Leben erweckte. Nach der Ankündigung waren die Fans zunächst skeptisch. Inzwischen ist das Lied jedoch erschienen und die Reaktionen fallen eindeutig aus. Nun meldete sich eine Musik-Größe zu dem neu veröffentlichten Beatles-Song zu Wort. Ihr Urteil fällt eindeutig aus – und erntet jede Menge Reaktionen.

Ein Beatles-Musiker nahm den Song vor langer Zeit auf

Am 2. November war es so weit: Der neue Song der Beatles feierte Premiere. Geschrieben wurde das Stück in den 70ern von John Lennon, der das Lied mit dem Titel "Now and Then" damals in seiner Wohnung aufnahm. Yoko Ono, seine damalige Frau, schenkte den anderen früheren Bandmitgliedern nach dem Tod von Lennon die Kassette. In den 80ern war es allerdings nicht möglich, die Stimme von John Lennon aus dem Track zu extrahieren. Das ist heute anders.

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Die Ankündigung des KI-Songs hatte bei Fans zunächst Sorge ausgelöst. Sie vermuteten, dass eine künstliche Intelligenz lediglich die Stimme des verstorbenen John Lennon nachahme. Doch wie etwa ein User auf Reddit erklärt, ist das nicht der Fall.

HANDOUT - 02.11.2023, Gro�britannien, ---: Paul McCartney (l-r), Ringo Starr, John Lennon und George Harrison von den Beatles (Aufnahme von 1967). Mehr als 50 Jahre nach der Trennung der Beatles ersch ...
Bild: Apple Corps LTD / -

Demnach kann die KI "die Charakteristika von John Lennons realer Stimme bei seiner Performance von dem Song erlernen und das Klavier aus dem Single-Mono-Track der Demo streichen."

Die KI ist dem User zufolge ein "besseres, modernes Equipment, um dem mischenden Toningenieur zu helfen." Heißt, einfach gesagt: Die KI hilft dabei, die vorhandenen Audio-Bestandteile besser voneinander zu trennen und macht so die Bearbeitung möglich, die in den 80ern noch nicht möglich war.

Liam Gallagher mit deutlichem Fazit zu "Now and then"

Auf Social Media erntet der neue Song jede Menge Reaktionen. Viele sind begeistert, nach so langer Zeit noch einmal bisher unveröffentlichte Musik der Band präsentiert zu bekommen. Und auch das Urteil eines Musiker-Kollegen der Band eindeutig aus:

"'Now and Then' absolut unglaublich, biblisch, himmlisch, herzzerreißend, gleichzeitig herzerwärmend, lang leben die Beatles", schreibt Liam Gallagher auf X (ehemals Twitter). Und die britische Musiklegende wird anschließend sogar noch etwas deutlicher. Gallagher schreibt:

"Die Beatles könnten in meine Handtasche scheißen und ich würde immer noch meine Kaugummis darin aufbewahren."

Sein begeistertes Fazit zum neuen Beatles-Song sorgt wiederum für jede Menge Reaktionen: "Ich liebe dich, Liam. Mir geht es mit den Beatles genau so", schreibt ein Fan. "Das ist einfach Poesie", kommentiert ein anderer.

Beatles-Legende Paul McCartney findet dagegen weniger drastische, aber dennoch eindringliche Worte, um zu beschreiben, was das neue Lied ihm bedeutet. "Es ist ziemlich emotional. Und wir alle spielen darauf, es ist wirklich eine Beatles-Aufnahme", sagte der Musiker in einem Statement. Kollege Ringo Starr ergänzte: "Es war, als wäre John da gewesen."

Jochen Breyer im Porträt: Kontroversen, Privates, Preise – das Leben des ZDF-Moderators

Jochen Breyer ist im Sport fest verankert und für seine Moderationen im ZDF bekannt. Bei der EM hat er neben Katrin Müller-Hohenstein und Sven Voss über die wichtigsten Ereignisse berichtet, nun ist er auch bei Olympia 2024 im Einsatz. Aber auch abseits des Spielfeldrands sorgt er mit investigativen Reportagen für Aufsehen.

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