Katja Krasavice landete in diesem Jahr so oft wie kein anderer Künstler in Deutschland auf Platz eins der Charts.
Katja Krasavice landete in diesem Jahr so oft wie kein anderer Künstler in Deutschland auf Platz eins der Charts. Bild: Screenshot / Instagram / katjakrasavice

"Zeigt wieder mal, dass gegen mich gearbeitet wird": Katja Krasavice bei wichtiger Preisverleihung nicht nominiert

16.11.2021, 19:49

Katja Krasavice hat in diesem Jahr einen Chart-Rekord aufgestellt: Mit ihrer Single "Raindrops" schaffte es die ehemalige Youtuberin den vierten Nummer-eins-Track abzuliefern – das gelang 2021 keinem anderen Künstler. Zuvor erreichten die Songs "Highway", "Best Friend" und "Pussy Power" den ersten Rang in der Hitparade.

Doch all diesem Erfolg zum Trotz wurde die 25-Jährige nicht für den diesjährigen Radiopreis der 1Live Krone nominiert. Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung, bei der die Radiohörerinnen und -hörer über die Sieger in den jeweiligen Kategorien abstimmen dürfen. Katja zeigte sich wegen diesem Übergehen durch 1Live äußerst wütend und schrieb nach der Bekanntgabe der Nominierten einen langen Kommentar, der mittlerweile oft gerepostet wurde.

Katja Krasavice erkennt in ausbleibender Nominierung Diskriminierung

Etliche Kategorien wären bei der Preisverleihung für Katja wohl infrage gekommen: "Beste Single", "Beste Künstlerin" oder "Bester Hip-Hop-Act". Stattdessen dürfen sich unter anderem ihre Kolleginnen Loredana, Badmómzjay, Lea, Zoe Wees, Alice Merton, Lena oder Shirin David über eine Nominierung freuen.

Und ihrer Konkurrenz gönnt Katja auch durchaus den Erfolg, zu Beginn ihres Statements deutete sie auf Instagram an: "Ich gönne jedem Künstler jeden Erfolg dieser Welt. Jemand, der hart an seinem Traum arbeitet, jemand, der 24/7 dran ist, soll nur noch erfolgreicher werden!"

Weiter schrieb sie: "Es gibt Preise, bei denen Fans voten können. Und ohne arrogant klingen zu wollen, glaube ich, dass ganz Deutschland weiß, wer die krassesten Fans in diesem Land hat. Aber dass unendlich viele kleine Künstlerinnen und Künstler nominiert werden, aber jemand mit unzähligen Rekorden, vor allem in diesem Jahr, nicht?!" Das zeige Katjas Meinung nach mal wieder, dass gegen sie "gearbeitet wird."

Bei einem Fan-Voting hätte sie keine Konkurrenz, aber sie sei es mittlerweile gewohnt, dass versucht werde, ihre Erfolge klein zu halten. Sie ergänzte:

"Mein Leben lang haben Menschen versucht, mich nicht teilhaben zu lassen, versucht, mich zu unterdrücken, auszugrenzen. Glaubt mir, ihr kriegt mich niemals ruhig und schon gar nicht meine Fans!"

Den Grund dafür machte sie ebenfalls aus: "Wenn wir nicht diskriminiert werden würden, von Menschen, die nicht akzeptieren, dass eine freizügige Frau erfolgreich ist."

Schließlich richtete sie auch noch einige ernste Worte an 1Live direkt, inklusive Verlinkung auf den Radiosender: "1Live, ich bin erfolgreicher, als 95 Prozent dieser Künstler, die ihr dort zur Nominierung gegeben habt. Falls ihr es von 1Live nicht wisst, ich habe dieses Jahr die meisten Nummer-eins-Awards geholt."

Unterstützung aus Katjas Fan-Base

Katja Krasavices Fans schlugen sich sofort auf die Seite ihres Idols und teilten das Statement mit verschiedenen Kommentaren dazu in ihren Storys. Ein User fügte hinzu: "Es ist doch leider nichts Neues, dass man diskriminiert wird, wenn man man selbst bleibt. Die Gesellschaft und die meisten Menschen, Medien und Label haben nur eine bestimmte Sichtweise. Wenn du anders bist, hast du es schwer."

Auch die Influencerin Joalina Mennen teilte Katjas Post und fügte später in ihrer Story an: "Eine wahre Queen wie Katja weiß nämlich, dass andere Frauen auch echte Queens sind und wir uns gegenseitig supporten müssen." Die "Sex Tape"-Interpretin antwortete ihrerseits: "Wenn wir uns nicht alle gegenseitig supporten, wer tut es dann?"

Auf der Instagram-Seite von 1Live setzt sich langsam der Hashtag "#IhrdiskriminiertKatjaKrasavice" durch. Weiterhin wird dort bemängelt, dass beispielsweise Lena Meyer-Landrut oder Alice Merton schon mehrfach nominiert wurden. Reagiert hat der Sender bislang noch nicht.

(cfl)

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