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Starkoch Tim Mälzer bei "I can see your voice". bild: i can see your voice

"I can see your voice"-Kandidat löst bei Tim Mälzer Aggressionen aus: "Das Bedürfnis, ihm eine reinzuhauen"

Carmen Schnitzer

Profi oder Poser? Bei "I can see your voice" (RTL) versuchte diesmal Barbara Schöneberger mit ihrem Fan zu erraten, welcher von sieben Kandidaten mit einer Top-Stimme gesegnet war – und welcher nur mit Showtalent. Unterstützung gab's von einem Promi-Rateteam, das kein Blatt vor den Mund nahm.

"Die haben alle was", fand Entertainer Ross Antony (46) und wollte am liebsten keinen der sieben "I Can See Your Voice"-Kandidaten nach Hause schicken. Mit Comedian Thomas Hermanns (58), Fernsehkoch Tim Mälzer (50), Schauspielerin Caroline Frier (38) und "Let's Dance"-Juror Jorge González (53) bildete er das Rateteam, das Showqueen Barbara Schöneberger (47) und ihren Superfan Niels (24) dabei unterstützen sollte, die Schwindler von den Könnern zu unterscheiden.

"Körperhaltung wie ich beim Breakdancen"

Welcher der sieben Kandidaten hatte eine Top-Stimme vorzuweisen, wer tat nur so? Nach einem erfolgreichen Staffelauftakt vergangene Woche ging es nun weiter mit dem unterhaltsamen Showimport aus Südkorea – zur Auswahl standen diesmal "Die Übersetzerin", "Der Footballer", "Die Politikerin", "Der Jeansverkäufer", "Die Konzertpianistin", "Der Sambatänzer" und "Der Kaninchenzüchter".

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Die Kandidaten bei "I can see your voice". bild: i can see your voice

Anders als die Vorwochen-Kandidatin hatte Superfan Niels Glück: Schnell einigten sich alle darauf, dass mit dem "Sambatänzer" etwas nicht stimmte. Der habe eine "Körperhaltung, die ist ernsthaft wie ich beim Breakdancen", urteilte Tim Mälzer, der nicht nur an diesem jungen Mann etwas auszusetzen hatte. Doch dazu später mehr. Niels wählte den Brasilianer, der leider namenlos blieb und sich auf der "Bühne der Wahrheit" herrlich schräg durch "I Can Be Your Hero" krächzte. "Das ist jetzt schon meine Lieblingsshow!", freute sich Caroline Frier über die lustige Enthüllung.

10.000 Euro Preisgeld

Weiter ging's mit zwei "Lip Sync"-Runden, in denen je ein Kandidat das Feld räumen musste. "Übersetzerin", "Footballer" oder "Politikerin"? Am "Sportler" zweifelte kaum jemand, so authentisch brachte er seine "U Can't Touch This"-Einlage rüber. Also eine der Damen – Niels entschied sich für die "Übersetzerin" und lag erneut richtig.

Auch die charmante Russin, von der Moderator Daniel Hartwich (42) leider ebenfalls nicht den Namen verriet, quietschte wunderbar schief daher, was Niels den 10.000 Euro Preisgeld näherbrachte. Die würde er absahnen, wenn am Ende ein guter Sänger mit seinem Idol ein Duett singen würde.

Echo-Preisträgerin unter den Kandidaten

In "Lip Sync"-Runde zwei betraten "Jeansverkäufer", "Konzertpianistin" und "Kaninchenzüchter" die Bühne, wobei letzterer Tim Mälzer aggressiv werden ließ. Zu gut sah er aus, zu charmant-selbstsicher flirtete er. "Der Typ hat in mir instinktiv ein Bedürfnis ausgelöst, ihm eine reinzuhauen, weil ich mir vorgestellt hab', wie er mit meiner Partnerin so irgendwie gemütlich am Kaffeetisch ..." Was genau, führte er nicht zu Ende. Vielleicht besser so.

Wen aber sollte Niels rausschmeißen? Die "Konzertpianistin" hielt das Team für ein Lady-Gaga-Double, traute ihr allerdings keine vergleichbar gute Stimme zu. Niels ebenfalls nicht – und zeigte damit erneut ein gutes Händchen: Lusine Khachatryan kann zwar einen Klassik-Echo ihr Eigen nennen, doch den hatte sie nicht für ihren Gesang bekommen, sondern für ihr Pianospiel.

Kommunalpolitikerin und Kaninchenzüchter

Ob noch ein Schwindler in der Runde war? Wie viele echte und falsche Sänger es in der Show gibt, ist stets geheim. In den beiden "Fakt oder Fake"-Runden, in denen Info-Videos gezeigt wurden, mussten weitere zwei Kandidaten gehen und diesmal traf es erstmals Könner.

Zunächst musste die Gütersloher Kommunalpolitikerin Sarah Alawuru (19) gehen – nicht ohne zuvor eine beeindruckende Performance von Emeli Sandés Hit "Clown" gezeigt zu haben. Es folgte der tatsächlich echte Kaninchenzüchter Stefan Paßerschroer (24), für dessen Sinatra-Nummer "New York, New York" Caroline Frier auf die Knie ging und nach der ein Großteil der Rater ein bisschen verknallt zu sein schien. Außer Mälzer, versteht sich.

"Footballer" oder "Jeansverkäufer", jetzt kam es darauf an. Im Grunde waren sich schon vor der "Soundcheck"- (überdrehte Stimme) und "Kreuzverhör"-Runde alle recht sicher, dass kein Schwindler mehr dabei war. Niels aber zweifelte etwas mehr am "Footballer" – sein Glück! Denn die Backstreet-Boys-Nummer zog der Hüne namens Lars zwar eiskalt und sehr witzig durch, von großer Stimme aber konnte keine Rede sein. Dafür beim letzten Kandidaten? Jawoll, und wie: "Jeansverkäufer" Julian stand La Schöneberger bei "Unusual" in nichts nach – und machte Niels damit um 10.000 Euro reicher.

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