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Rammstein: Till Lindemann äußert sich erstmals zu Hotel Prügel-Anschuldigung

Till Lindemann, Frontmann von Rammstein.
Till Lindemann, Frontmann von Rammstein.Bild: imago images / E-PRESS PHOTO.com
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Rammstein: Till Lindemann äußert sich erstmals zu Prügelvorwürfen

19.11.2019, 11:20
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Till Lindemann, der Frontsänger der Band Rammstein, soll im Sommer dieses Jahres verschiedenen Medienberichten zufolge einen 54-jährigen Mann aus Hamburg verbal und tätlich angegriffen haben. Der Vorfall soll sich vor dem Rammstein-Konzert in München im Hotel "Bayerischer Hof" ereignet haben. Nach Monaten des Schweigens hat sich der Musiker nun erstmals zu den Vorwürfen geäußert.

Dem "Revolver"-Magazin sagte Lindemann:

"Er war ein unhöfliches Arschloch und hat eine Freundin von mir zum Weinen gebracht. Aber so ist eben die Regenbogenpresse."

Die Berichte über den Vorfall mit Lindemann unterscheiden sich:

  • Die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) schrieb damals online, der 54-jährige Hamburger habe Lindemann im Vorfeld beleidigt.
  • Die "Bild" hingegen schrieb, dass das mutmaßliche Opfer die weibliche Begleitung des Sängers beleidigt haben soll – und deckt sich damit mit der jetzigen Aussage von Lindemann. Die Zeitung zitierte die Frau wie folgt: "Er meinte zu mir auf Englisch: 'Ich würde das Doppelte für dich bezahlen.' Ich wollte dem Typen direkt meinen Drink ins Gesicht kippen, doch Till stellte ihn zur Rede, fragte, ob er mich gerade eine Prostituierte genannt habe und forderte eine Entschuldigung."
  • Worin sich die Berichte auch unterschieden: Die Schwere der Verletzungen. Die "Bild" schrieb von einem gebrochenen Kiefer, die "SZ" hingegen von einer blutigen Nase.
  • Weiter hieß es in dem "Bild"-Bericht, dass der Hotelgast daraufhin die Fäuste geballt und Lindemann dazu aufgefordert habe, nach draußen vor die Tür zu kommen. Daraufhin habe der Sänger von Rammstein den Mann mit seinem Ellbogen attackiert. Im jüngsten Interview sagt Lindemann dazu nichts.
  • In einem weiteren Bericht von "Bild" äußerte sich das mutmaßliche Opfer wie folgt: "Ich habe niemanden beleidigt. Ich habe auch niemanden eine Prostituierte genannt. Ich muss missverstanden worden sein. Ich habe weder um ein Selfie gebeten noch habe ich die Fäuste geballt und ihn aufgefordert, vor die Tür zu kommen. Er wollte wohl dieser Lana (Lindemanns Begleitung, Anm.) imponieren." (watson berichtete hier über die unterschiedlichen Versionen)

(hd)

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