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Netflix wird noch in diesem Jahr das Finale von "Haus des Geldes" zeigen. Bild: Netflix

"Haus des Geldes"-Finale auf Netflix: Das gab es vor der letzten Staffel noch nie

Langsam aber sicher wird es ernst für die Fans der Netflix-Produktion "Haus des Geldes" – endlich ist ein Starttermin für die fünfte und gleichzeitig letzte Staffel der Serie bekannt. Dabei trifft es eher "Termine", denn zum großen Finale hat sich der Schöpfer Álex Pina etwas ausgedacht, dass es so zuvor in dem Format noch nicht gegeben hat.

Im März mussten die Zuschauer der Heist-Serie noch eine Verspätung hinnehmen: Die vierte Staffel war im April 2020 erschienen und die Fans rechneten fest damit, dass der Streaming-Anbieter die letzte Ausgabe von "Haus des Geldes" pünktlich ein Jahr später zum Abruf bereitstellen würde. Doch so sollte es nicht kommen. Pina vertröstete die Anhänger auf nach September. Ein erster Teaser und weitere Details zur Veröffentlichung scheinen nun aber vermuten zu lassen, dass sich das Warten gelohnt hat.

5. Staffel von "Haus des Geldes" wird nicht an einem Stück veröffentlicht

Bekannt war bereits, dass die finale Staffel zehn, anstatt wie in den letzten beiden Staffeln nur acht Folgen umfassen wird. Jede Folge wird zudem eine Stunde Laufzeit haben. Nun ist auch endlich klar, wie Netflix die Ausstrahlung der verbliebenen Episoden, die allesamt bereits abgedreht sind, plant.

Neben dem Trailer gab das Unternehmen nun gleich zwei Startdaten bekannt, die Staffel wird also in zwei Portionen à fünf Folgen ausgespielt werden. Staffel fünf, Volume eins startet demnach am 3. September, Volume zwei am 3. Dezember 2021. Erneut werden die Ereignisse zudem von Tokio (gespielt von Úrsula Corberó) erzählt werden.

Laut Álex Pina sollen die beiden Staffel-Teile dazu beitragen, einen würdigen Abschluss für das Thriller-Epos zu schaffen. In einer Pressemitteilung von Netflix wird der Serienschöpfer wie folgt zitiert:

"Als wir mit der Entwicklung des fünften Teils begannen, war die Pandemie bereits in vollem Gange. Wir hatten das Gefühl, dass wir die Erwartungen an die zehn Episoden umfassende Staffel ändern mussten. Deswegen nutzen wir jedes erdenkliche Mittel, um schon in den ersten fünf Episoden das Gefühl eines Serienfinales zu erzeugen."

Die beiden Staffelhälften von "Haus des Geldes" sollen sich also stark voneinander unterscheiden. Während im ersten Teil mit viel Action schon auf das Finale hingearbeitet werden wird, werden im zweiten Teil dann gefühlvollere Saiten angeschlagen.

Pina weiter: "In den letzten fünf Episoden konzentrieren wir uns hingegen auf die emotionale Situation der einzelnen Figuren. Wir schauen auf die sentimentalen Reisen, die hinter ihnen liegen, und nehmen Abschied."

Das ist die Plot-Ausgangslage vor Staffel 5

Spannend bleibt dabei noch, von wem genau die Zuschauer sich verabschieden können, oder welcher der Charaktere schon vorher das Zeitliche segnet. Denn wir erinnern uns: Die Bankräuber-Gruppe sitzt seit über hundert Stunden in der spanischen Zentralbank fest. Besonders ausweglos scheint die Situation, weil der Professor (Álvaro Morte), der die Truppe anleitete, von Kommissarin Sierra (Najwa Nimri) gefangen genommen wurde. Nun ist die spanische Armee auf dem Weg zur Bank, um den Raubüberfall ein für alle mal zu beenden.

Das Konzept, eine Serienstaffel in zwei Teilen zu veröffentlichen, ist nicht neu, Netflix scheint im Gegenteil die Aufteilung langsam aber sicher für immer mehr Formate zu etablieren. Unter anderem die äußerst erfolgreiche Serie "Lupin" mit Omar Sy in der Hauptrolle, wurde ebenfalls in fünfer Folgen-Häppchen ausgespielt. Der Auslöser dafür war eine längere Unterbrechung der Dreharbeiten durch die Corona-Pandemie.

(cfl)

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