Die neue Netflix-Serie

Die neue Netflix-Serie "Sky Rojo" wartet mit einigen Gewaltspitzen auf. Bild: Netflix/Tamara Arranz

"Sky Rojo": Von dieser brutalen Szene war selbst ein Star geschockt

Die neue Serie der "Haus des Geldes"-Macher Álex Pina und Esther Martínez Lobato schlägt bei Netflix gerade voll ein: "Sky Rojo" erzählt die Geschichte drei junger Frauen auf der Flucht vor dem Zuhälter Romeo und dessen Handlangern. Mit brutalen Szenen hält sich der Action-Thriller dabei kaum zurück: Vor allem gegen Frauen wird im Verlauf der Handlung oft Gewalt ausgeübt, womit die Serie allerdings auch offen gesellschaftliche Missstände kritisiert.

Nicht zuletzt sinnen die Protagonistinnen Gina, Wendy und Coral außerdem auf Rache an ihrem Peiniger. In diesem Zusammenhang nannte Gina-Darstellerin Yany Prado im Interview mit "Wired Up Report" nun eine Szene, die sie besonders schockierte.

"Sky Rojo"-Darstellerinnen liefern Hintergründe zu Schock-Szene

Prado verrät zunächst, dass für einige besonders brutale Sequenzen zunächst eine Choreografie ausgearbeitet werden musste, damit am Ende auch wirklich alles stimmig aussieht. Dazu meint sie: "Offensichtlich sind das langweilige Szenen, aber sie sind gleichzeitig lustig, weil man nicht merkt, dass man etwas tut, von dem man nicht gedacht hätte, dass man es tun könnte."

Die weiblichen Hauptfiguren in "Sky Rojo" wissen sich zu wehren. Bild: Netflix

Hinzu kommt natürlich auch immer die Postproduktion, die gegebenenfalls noch spezielle Effekte hinzufügt. Daher können die Darsteller am Set tatsächlich nicht immer vollends einschätzen, wie das Endergebnis bei Netflix aussehen wird. Yany Prado nimmt schließlich Bezug auf eine konkrete Sequenz:

"Ich war zum Beispiel schockiert von der Szene, in der Romeos Kopf abgerissen wurde. Dieser ganze Teil in der Serie ist großartig. Ich denke, dass man dort die sehr gut inszenierte Choreografie des Stunt-Teams sehen kann."

"Sky Rojo": So intensiv war der brutale Dreh

Auf weitere Nachfrage bekundete Coral-Darstellerin Verónica Sánchez, dass es sogar "einen oder zwei Tage" dauerte, bis die besagte Szene im Kasten war. Die Begründung: "Es ist eine Sequenz, die viele Male gedreht werden musste – die Wiederholungen kamen aber nicht daher, dass sie nicht funktionierte, sondern weil sie aus so vielen verschiedenen Winkeln gedreht werden musste, um diesen Adrenalinpegel zu erzeugen."

Schließlich wurde die 43-Jährige von ihrer Kollegin korrigiert. Prado warf nun ein: "Nein, es waren mehr Tage. Ich glaube, es waren drei Tage zwischen der einen Sache und der nächsten."

Und weiter: "In 'Sky Rojo' passiert das sehr oft, dass eine eigentlich nur sehr kurze Szene auf technischer Ebene so anspruchsvoll ist, dass sie einige Tage benötigt – ein kleiner Kapitel-Abschnitt kann sogar eine ganze Woche beanspruchen."

Für alle Fans der Serie besteht übrigens Grund zur Freude, denn Netflix hat eine zweite Staffel bereits bestellt. Alles andere wäre wohl auch ziemlich frustrierend gewesen, schließlich endete Staffel eins mit mehreren Cliffhangern. Wann genau mit neuen Folgen zu rechnen ist, wurde hingegen noch nicht mitgeteilt.

(ju)

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