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"Kitchen Impossible": Tim Mälzer ätzt übel gegen Chefköche

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"Kitchen Impossible": In Serbien gerät der Berliner Starkoch Philipp Vogel an seine Grenzen. „Bild: Screenshot RTL+
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"Kitchen Impossible": Kochen im Wald bringt Profikoch zum Ausrasten: "Fuck Nature!"

13.03.2023, 07:19
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In Folge fünf duelliert sich Gastgeber Tim Mälzer mit dem Berliner Starkoch Philipp Vogel. "Ein ganz besonderer Herausforderer, weil er allumfassend denken kann", erzählt Mälzer. Umso gemeiner fallen diesmal die Aufgaben für seinen Herausforderer aus…

Seit 2017 leitet Philipp Vogel das Orania Hotel in Berlin. "Bekannt sind wir für unsere Pekingente", erklärt der bewanderte Koch, der schon fast überall auf der Welt einmal gearbeitet hat. Tim Mälzer wäre für ihn ein absoluter "Grobmotoriker". "Wenn der ein Hühnchen in den Händen hatte, dann dachte ich, der vergewaltigt das", meint Vogel. Mälzer will bei seinem Herausforderer auf Nummer sicher gehen und hat sich deshalb spezielle Reiseziele überlegt. Es geht nach Serbien und nach Norwegen. Im Gegenzug darf Mälzer in Deutschland und Schottland kochen.

Die Box des Grauens

Los geht es in Stavanger, Norwegen. Philipp Vogel überzeugt auf Anhieb mit seiner Analyse des nordischen Gerichts "Languste mit Kürbispüree und Sanddornschaum". Fast alle Zutaten errät der 41-Jährige ohne Probleme. Auch beim Nachkochen im "Re-Naa", laut Mälzer dem "besten Restaurant in Norwegen", stellt sich Vogel gut an. Da kann er sich ruhig mal selbst auf die Schulter klopfen: "Jetzt kann ich arrogant klingen, aber die Soße ist sensationell!" Mit fertiger Barbecue-Soße aus dem Supermarkt und frischen Langusten vom Markt kocht sich Philipp Vogel in die Herzen der Jurymitglieder.

Das sieht beim zweiten Reiseziel, Sokobanja in Serbien, erst einmal anders aus. Nach einem kleinen "Survival"-Training, bekommt Vogel seine persönliche Box des Grauens. "Es war genau das, was ich nicht wollte", gesteht der Profikoch nüchtern. Die "schwarze Kugel" in der Größe eines Selleries, identifiziert Vogel schnell als "Filet Wellington". Dazu gibt es Salat und einen Kräuter-Dip. "Fleisch im Teig. Ich habe mir nur gedacht 'Warum tut er mir das an?'", seufzt Mälzers Herausforderer, während dieser sich heimlich ins Fäustchen lacht.

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In Serbien muss Vogel im wald kochen.Bild: Screenshot RTL+

Noch schlimmer als das Gericht ist nämlich die Art und Weise der Zubereitung. Mälzer schickt seinen Kontrahenten mitten in den Wald. Dort wartet bereits der erfolgreiche "Bushcraft"-YouTuber Boban Boki Almazan auf Vogel. Der studierte Künstler macht es sich seit Jahren zur Aufgabe, "moderne Restaurantküche mit Stock und Schnur" zuzubereiten. "Für mich der absolute Horror. Fuck Nature!", schimpft Vogel, der das Kochen im Wald als seinen "Endgegner" betrachtet.

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Profikoch Philipp Vogel wird mit seinen Ängsten konfrontiert

Nachdem erfolgreich ein kleines Lagerfeuer geschürt wurde, kann Vogel mit der Zubereitung seines "Filet-Wellington" starten. Dabei gibt es gleich mehrere Probleme. Erstens: Wie wird der Teig schwarz? Zweitens: Wie lange muss das Fleisch im Teigmantel über offenem Feuer garen? "Wir sind heutzutage zu sehr verwöhnt und haben uns an eine bequeme Umgebung gewöhnt. Die Natur ist aber nicht gerade ein gemütlicher Ort", erklärt Almazan, der seinem Lehrling argwöhnisch auf die Finger schaut.

Immerhin teilt der serbische "Indiana Jones" seine Sepia-Tinte mit Philipp Vogel. So kann er den Teig mühelos schwarz färben und seine Hände gleich mit. Die fehlende Sauberkeit und Ordnung macht dem 41-jährigen Profikoch schnell zu schaffen: "Da bin ich ein totaler Monk!"

Trotz fehlender Technik bringt er das Menü rechtzeitig auf den Teller beziehungsweise auf das Brett. Die Anrichteweise kann sich sehen lassen und unterscheidet sich tatsächlich kaum vom Original. Das brachte ihm nicht nur Almazans Respekt ein, sondern auch Mälzers. "Wenn der Mälzer heute da gewesen wäre, hätte ich meine Nahkampf-Skills ausgepackt", wettert Vogel im Nachhinein. Die Jury bewertet sein Gericht mit durchschnittlich 6,0 Punkten – Keine schlechte Leistung. Tim Mälzer musste dagegen gar nicht so weit reisen, um an seine Grenzen zu kommen.

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Mälzer und Vogel traten gegeneinander an.Bild: Screenshot RTL+

Mälzer ätzt gegen Chefköche: "Eines der top drei Arschloch-Restaurants"

In Nürnberg wartete auf Mälzer ebenfalls die Natur, allerdings in Form von Regionalküche mit eigenen Fermentationsprodukten. Die Betreiber des "Etz" kaufen nur rohe Produkte und stellen alles andere selbst her. "Am Anfang wart ihr für mich eines der top drei Arschloch-Restaurants", ätzt Mälzer. Ein bisschen Ehrfurcht zeigt er dennoch vor seinem Gericht und den Köchen: "Das war Nordic Cuisine, aber so, wie ich es noch nie gegessen habe." Der Eierstich neu interpretiert, gelingt Mälzer nicht wirklich gut – obwohl er sich an den Fermentationsprodukten der Chefköche bedienen darf. Obendrein kommt ein Unglück, das kurz vor dem Servieren geschieht. Die Schüssel mit Crunch fällt auf den Boden, nachdem Mälzer eine Stufe übersehen hatte.

Tim Mälzer vergisst seinen Reisepass

Der Profikoch bekommt daraufhin einen halben Nervenzusammenbruch, der mit wüsten Flüchen zum Ausdruck gebracht wird. Weil die Zeit fehlt, um alles nochmal neu zu machen, entschließt sich Mälzer dazu, die Hälfte des Crunches wieder in die Schüssel zu räumen. "Keinen Bodenkontakt, kann man noch nehmen", rechtfertigt sich Mälzer. Von seinem Herausforderer gibt's Zustimmung: "Finde ich auch." Mit 6,6 Punkten liefert Mälzer gut ab, die Leistung sank in Schottland allerdings auf durchschnittlich 6,1 Punkte.

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Für Mälzer ging es nach Schottland. Dort musste er Moorhühner rupfen.Bild: Screenshot RTL+

Nach einem Tag Verspätung, weil Mälzer seinen Reisepass zu Hause vergessen hatte, wartete ein typisch schottisches Gericht auf den TV-Koch: Moorhuhn mit Pilzen und einer dunklen Soße. Das Gericht kannte Mälzer tatsächlich noch aus seiner Ausbildungszeit in England. Ein Pluspunkt möchte man meinen. Die Moorhühner, die Mälzer eigenständig rupfen musste, verlangten ihm dann doch einige Anstrengung ab. Letzten Endes machte Philipp Vogel das Rennen. Nach der "Bushcraft"-Cuisine in den Wäldern Serbiens mit Sicherheit ein verdienter Sieg.

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