Isabel Edvardsson tanzte 2019 mit Benjamin Piwko bei "Let's Dance".
Isabel Edvardsson tanzte 2019 mit Benjamin Piwko bei "Let's Dance".
null / TVNOW / Gregorowius

"Let's Dance"-Star spricht Klartext nach zweiter Schwangerschaft: "Ist doch krank"

09.09.2021, 16:47

Die schwedische Tänzerin Isabel Edvardsson ist aus der RTL-Tanzshow "Let's Dance" eigentlich nicht wegzudenken. Insgesamt hat sie zwölfmal an dem Format teilgenommen, davon elfmal als Tänzerin und einmal sogar als Jurorin. Zweimal konnte sie jeweils mit Wayne Carpendale und Alexander Klaws den begehrten Titel "Dancing Star" abräumen und war 2011 zusätzlich Teil der schwedischen "Let's Dance"-Produktion.

Das Einzige, das sie an ihrer Teilnahme bislang "hinderte", waren ihre beiden Kinder, für die sie gern in die Tanzpause gegangen ist. So kündigte sie 2017 während der laufenden Staffel an, dass sie ihr erstes Baby mit ihrem Ehemann Marcus Weiß erwartet und nicht weiter an der zehnten Staffel teilnehmen kann. Im April 2021 wurde sie schließlich ein zweites Mal Mutter und trat deswegen dieses Jahr nicht an.

Als Profi ist sie ein Stück weit auch auf ihren Körper und ihre Fitness angewiesen, wie sie nun allerdings gegenüber "Gala" preisgab, legt Isabel keinen Wert darauf, sich Druck wegen ihres Körpers machen zu wollen – sondern sich lieber vollends auf ihre Kids zu konzentrieren.

Zuletzt tanzte Isabel mit Ailton Goncalves da Silva im Jahr 2020.
Zuletzt tanzte Isabel mit Ailton Goncalves da Silva im Jahr 2020.
Bild: Getty Images Europe / Joshua Sammer

Isabel Edvardsson kann mit dem Begriff "After-Baby-Body" nichts anfangen

Bei der Premiere des Musicals "Wicked" in Hamburg war Isabel das erste Mal seit der Entbindung wieder auf einem Red Carpet unterwegs. Dabei fehlte ihr ihr fünf Monate alter Sohn jedoch schon immens, wie sie zugab. "Es fühlt sich ein bisschen komisch an, mehrere Stunden ohne ihn zu sein, als ob irgendwas fehlt. Aber mein Mann ist mit unserem Sohn zu Hause und der macht das ganz toll."

Schließlich wurde sie auch auf den Body-Druck angesprochen, dem sich prominente Frauen nach Geburten ausgesetzt sehen. Sie könne allein mit dem dazugehörigen Wort wenig anfangen. Die 39-Jährige äußerte diesbezüglich konkret: "Ich finde es grundsätzlich nicht schön, über das Aussehen anderer zu sprechen." Und weiter:

"Dieser Begriff 'After-Baby-Body' ist doch total krank. Warum redet man überhaupt darüber, wie schnell eine Frau nach der Geburt abnimmt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden."

Sie selbst finde es nicht gerade gesund, direkt nach der Geburt wieder an Gewicht zu verlieren und handhabe das deswegen ganz anders. "Außerdem stille ich und natürlich muss ich essen: Ich liebe es, zu essen und genieße es. Mein Körper soll für meine Kinder funktionieren, das ist für mich das Allerwichtigste."

Profitänzerin warnt vor Instagram-
Abnehm-Storys

Für die zweifache Mutter sei die Kennenlern-Zeit mit ihrem Kind weitaus wichtiger, als die Zahl, die ihre Waage anzeigt. Denn: "Diese Zeit wird niemals wiederkommen und ich möchte das wirklich genießen", erklärte sie im Interview mit RTL.

Zudem warnte sie andere Mütter vor dem Bild, das Influencerinnen von sich auf Social Media zeichnen. "Wenn man eine Frau sieht, die innerhalb kürzester Zeit zehn, 20 Kilo abgenommen hat, was hat sie dafür getan? Vielleicht weniger Zeit mit dem Kind verbracht. Vielleicht hat sie einen Personal Trainer. Vielleicht hat sie einen Koch, der für sie gekocht hat. Das ist nicht im normalen Leben drin." Ihr Fazit: "Glaubt nicht den Instagram-Bildern!"

(cfl)

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