Für Viola läuft es blendend: Kurz nach ihrem "GNTM"-Aus ist sie das Gesicht der neuen Gaultier-Kampagne.
Für Viola läuft es blendend: Kurz nach ihrem "GNTM"-Aus ist sie das Gesicht der neuen Gaultier-Kampagne.Bild: viola.gntm22.official/instagram
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Viola packt nach "GNTM"-Exit aus: "Immer sehr unwohl gefühlt"

15.04.2022, 16:20

Vergangene Woche erlebten die "GNTM"-Fans einen Schock, denn überraschend erhielt Viola kein Foto von Heidi – aufgrund ihrer etwas unbeholfenen, aber immer ehrlichen Art hatten viele Zuschauer sie sofort ins Herz geschlossen. Nur wenige Tage nach ihrem Exit folgte allerdings ein erfreulicher Paukenschlag: Viola ist das Gesicht der neuen Werbekampagne von Jean Paul Gaultier. Auf der offiziellen Homepage des Modehaueses ist sie derzeit prominent platziert. Für Viola natürlich ein riesiger Erfolg.

Mit Roman Wagner ließ Viola jetzt noch einmal auf Youtube ihre Zeit bei "Germany's next Topmodel" Revue passieren und verriet, dass sie sich bei den Aufzeichnungen teilweise sehr unwohl fühlte. Tatsächlich möchte sie nach eigenen Aussagen auch eigentlich gar nicht berühmt sein...

"GNTM": Gaultier wurde schon früh auf Viola aufmerksam

"Das Feedback von den Kunden ist eher so, dass sie einfach Angst haben, dich zu buchen, weil sie nicht wissen, was sie bei dir bekommen", hatte Heidi Klum Viola vor dem Show-Exit mitgeteilt – nur, um kurz darauf von der Gaultier-Kampagne widerlegt zu werden.

Der französische Modeschöpfer fungierte in der aktuellen Staffel auch als Gast-Juror, doch darauf geht Violas aktueller Job nicht zurück – vielmehr zeigte das Unternehmen sogar schon vorher Interesse an der 21-Jährigen. "Gaultier war ja auch Gast-Juror, damit hatte das nichts zu tun", verrät das Model.

Viola hatte schon in der ersten Ausgabe der Sendung die Aufmerksamkeit der Fans auf sich gezogen – es wurde aufgrund ihrer Sprüche und dem auffälligen Look mit pinken Haaren der Verdacht geäußert, der Satiriker Jan Böhmermann könnte sie eingeschleust haben. Der damit verbundene Hype entging auch dem Modehaus nicht, wie Viola jetzt erklärt:

"Am Anfang von 'GNTM' war ich ja viel in den Medien und so haben die mich einfach gefunden und dachten: Dieses Gesicht brauchen wir. Und schwupps war ich in Paris."
Viola äußert sich bei Ramon Wagner nach ihrem "GNTM"-Exit.
Viola äußert sich bei Ramon Wagner nach ihrem "GNTM"-Exit.bild: Ramon Wagner/youtube

Schon des Öfteren hat Viola darüber gesprochen, vor "GNTM" noch nie professionell fotografiert worden zu sein. In der Klum-Sendung selbst hatte sie nach eigener Wahrnehmung schließlich auch gar nicht allzu viel Bildschirmzeit, obwohl stets großes Fan-Interesse an ihr bestand. Und wenn sie dann doch mal prominent zu sehen war, dann meist eher im Hintergrund.

Dazu äußert Viola im Interview auch gleich eine Theorie: "Das mit den Kameras fand ich sehr komisch. Ich habe mich immer sehr unwohl gefühlt in den Interviews und vor der Fernsehkamera. Ich würde sagen, dass ich so wenig zu sehen bin, ist dem geschuldet – dass ich tendenziell kategorisch weggegangen bin." An die TV-Kameras um sie herum habe sich Viola auch bis heute nicht gewöhnt, gesteht sie auf Ramons Nachfrage. Die Kameras könne man einfach nicht ausblenden.

In den Youtube-Kommentaren gibt es viel Lob für Viola, die trotz ihres Gaultier-Jobs offensichtlich auf dem Boden geblieben ist. "Sie ist so sympathisch, authentisch, bodenständig – Ich hoffe, man wird noch viel von ihr sehen und hören!", jubelt beispielsweise ein User. Allerdings meint Viola schließlich, dass ihr der ganze Ruhm, den sie nun erfährt, eigentlich gar nicht liegt. Wenn sie das Haus verlasse, werde sie "sehr, sehr viel" erkannt, was für sie noch sehr ungewohnt sei. Sie gesteht offen:

"Ich möchte gar nicht berühmt sein. Ich möchte das alles gar nicht. Ich möchte gar nicht erkannt werden auf der Straße."

Mit diesem Aspekt des Model-Daseins muss sich Viola also erst einmal noch arrangieren. Sie finde es einerseits nett, wenn Leute spontan auf sie zukommen und Komplimente machen, aber eigentlich brauche sie das nicht. Auch die Tatsache, dass sie in der Öffentlichkeit "dauernd angeguckt" wird, findet Viola "anstrengend" und "ein bisschen anstrengend". Zwar gehe sie nur noch mit Kopfbedeckung aus dem Haus, aber das "bringe nichts", witzelt sie.

(ju)

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