Die dritte Staffel von "LOL" war Mirco Nontschews letztes Projekt.
Die dritte Staffel von "LOL" war Mirco Nontschews letztes Projekt.Bild: Getty Images Europe / Thomas Lohnes

"Wollte ihm sagen, wie großartig er ist": Bully offenbart letzte Nachricht an Mirco Nontschew

26.04.2022, 14:52

Am 3. Dezember verstarb Mirco Nontschew überraschend, nachdem er kurz zuvor noch die dritte Staffel der Amazon-Comedy "LOL" abgedreht hatte. Dies sollte sein letztes Projekt werden. Bei Familie, Kollegen und Fans des Comedians sorgte die Nachricht für einen Schock, das aktuelle "LOL"-Kapitel wurde schließlich aber dennoch veröffentlicht und Nontschew gewidmet – nach Einschätzung von Michael "Bully" Herbig, der die Show moderiert, hätte der Komiker es auch genau so gewollt.

Bei RTL erzählt Bully nun, dass er Mirco Nontschew kurz vor dessen Tod noch eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen hatte, die diesen aber nicht mehr erreichte.

Bully sprach auf Mirco Nontschews Mailbox

Die neuen Folgen von "LOL" befanden sich gerade in der Postproduktion, als Bully die traurige Nachricht um den Tod seines Kollegen erreichte. "Das hat einem schon den Boden unter den Füßen weggezogen. Das war nicht einfach, auch fürs ganze Team", erinnert sich der 53-Jährige. Weiter offenbart er, dass er nach den Drehs noch einmal versucht hatte, Kontakt zu Nontschew aufzunehmen:

"Ich glaube, wir hatten die ersten beiden Folgen geschnitten gehabt. Und ich bin raus, bin nach Hause gefahren und hab ihn angerufen. Ich wollte ihm sagen, wie großartig er wieder ist und wie toll und dass er sich da keine Sorgen machen muss, es wird spitze."
Der Cast der dritten "LOL"-Staffel.
Der Cast der dritten "LOL"-Staffel.Bild: dpa / Frank Zauritz

Bully erreichte jedoch nur die Mailbox, seine Nachricht wurde nicht mehr gehört. "Er hat dann nicht zurückgerufen. Und das Wochenende drauf habe ich die Nachricht bekommen", fährt er bei RTL fort. Seitdem sitzt der Schock tief.

Verarbeitet hat Bully Herbig den Verlust nach rund einem halben Jahr nach eigenen Angaben noch nicht. "Das wird auch noch eine ganze Weile dauern, weil man ja noch damit beschäftigt ist und immer wieder damit konfrontiert wird", gibt er dazu zu verstehen.

Über eine Entscheidung ist er allerdings nach wie vor sehr froh: "Dass wir uns entschieden haben, das so zu zeigen. Ich glaube, es wäre ein ganz großer Fehler gewesen, es nicht zu tun oder ihn rauszuschneiden."

Eine vierte Staffel zu "LOL" ist derweil schon beschlossene Sache, auch ohne Nontschew geht das Format also weiter. Bereits im vergangenen November äußerte der Leiter Deutscher Originals bei Amazon Studios Deutschland, Philip Prat, bei "dwdl.de": "Eine vierte Staffel 'Last One Laughing' ist nur eine Frage des Wann, nicht des Ob."

(ju)

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