Mitri Sirin
Moderator Mitri Sirin ist vater von drei Kindern.bild: zdf / Klaus Weddig, Meike Wittenstein
Prominente

ZDF-"heute"-Moderator spricht über heftigste Sendung: "Ich musste funktionieren"

08.11.2022, 15:5208.11.2022, 16:25

Seit 2009 ist Mitri Sirin schon als Moderator beim ZDF tätig. Mittlerweile ist er eines der Gesichter der Hauptausgabe der "heute"-Nachrichten. Mit "Express" sprach der Journalist nun über seine Zeit vor dem Fernsehen, womit er noch heute zu kämpfen hat, aber auch über eine Sendung, die dem 51-Jährigen nachdrücklich in Erinnerung blieb.

Mitri Sirin verrät überraschende Karriere-Option

Mitri Sirin ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Seine Frau Friederike Sirin arbeitete ebenfalls schon fürs ZDF. Bevor auch der Moderator selbst eine Karriere beim öffentlich-rechtlichen Sender einschlug, hatte Mitri Sirin aber durchaus auch die Chance auf eine musikalische Laufbahn.

Im Interview verrät der Münsterländer nämlich, dass er beinahe als Rapper durchgestartet wäre. Gemeinsam mit drei Kollegen, damals noch beim Radio, war er Teil der Gruppe Nepper Schlepper schlechte Rapper. "Der Bandname stimmte", witzelt Mitri Sirin heute, "denn richtig rappen konnte keiner von uns. War auch eher als Parodie auf den Rap-Hype der 90er gedacht."

An die Coolness von Tupac oder Ice Cube kamen Sirin und seine Jungs zwar nicht ganz heran, bekamen aber trotzdem einen Plattenvertrag angeboten. "Wir haben sogar unterschrieben, aber schnell gemerkt, dass uns das zu viel wurde", erinnert sich der Moderator zurück, weiß aber auch, dass es vielleicht gar nicht so schlecht ist, dass aus der großen Rap-Karriere nichts geworden ist. Denn "für die Texte, die wir damals geschrieben haben, würde man heute einen Shitstorm nach dem nächsten ernten".

Denkwürdige Sendung wird dem ZDF-Moderator in Erinnerung bleiben

Der Job gemeinsam mit der Band beim Rundfunk liegt nun schon eine Weile zurück. Die Zeit beim "Morgenmagazin" hält aber noch an. An einen Moment seiner bisherigen Karriere, zu dem es in eben diesem Format kam, erinnert sich der Moderator besonders gut.

Am 24. Februar griff Russland die Ukraine an. "Ich hatte mich auf ein Interview mit Robert Habeck intensiv vorbereitet," blickt Mitri Sirin auf den düsteren Tag zurück, "aber als um drei Uhr der Wecker klingelte, bin ich quasi in einer anderen Welt aufgewacht, wusste, dass sich durch Putins Krieg alles ändert".

Ganze sechs Stunden stand der Moderator an dem Tag vor der Kamera und sendete durch. "Ich musste funktionieren, war aber gleichzeitig geschockt, denn man bekommt ja dann auch diffuse Ängste, weil man weiß, dass Moskau nur zwei Flugstunden entfernt ist und man nicht weiß, wozu dieser Kerl noch fähig ist." Für den dreifachen Vater steht fest: "Diese Sendung werde ich mein Leben lang nicht vergessen."

Barbara Hahlweg, Jana Pareigis, Mitri Sirin
Mitri Sirin moderiert neben Barbara Hahlweg, Jana Pareigis ZDF-"heute".null / [F] Jana Kay, Klaus Weddig; [M]

Schlafprobleme machten Mitri Sirin lange zu schaffen

Seit 2011 ist der ZDF-Mann nun schon beim "Morgenmagazin". Dass ihm das dafür nötige frühe Aufstehen zu schaffen macht, war von Anfang an der Fall. "Ich bin kein guter Schläfer", gesteht Mitri Sirin im Gespräch, "habe es auch nach elf Jahren noch nicht geschafft, den Schlaf tagsüber richtig nachzuholen". Allerdings hat sich sein Blick auf die Schlafprobleme geändert: "Früher hat mich das genervt, inzwischen habe ich es akzeptiert."

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